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TRÜBBACH/BUCHS: Bei Megatrends vorne dabei

Für die Evatec AG, seit gestern Dienstag Trägerin des 7. Werdenberger Innovationspreises, ist es eine stete Herausforderung, an vorderster Front bei den weltweiten Megatrends dabei zu sein. Möglich machen das bestens ausgebildete Mitarbeitende.
Adi Lippuner
Die verantwortlichen Leiter der mit dem Werdenberger Innovationspreis ausgezeichneten Evatec AG, Marco Padrun und Andreas Wälti. (Bild: PD)

Die verantwortlichen Leiter der mit dem Werdenberger Innovationspreis ausgezeichneten Evatec AG, Marco Padrun und Andreas Wälti. (Bild: PD)

Adi Lippuner

redaktion@wundo.ch

Die deutsche Übersetzung des Textes auf der Webseite der Evatec liest sich wie ein Wirklichkeit gewordener Science-Fiction-Film. Oder um es mit dem fast allwissenden Lexikon Wikipedia auszudrücken: «Charakteristisch für Science-Fiction sind wissenschaftlich-technische Spekulationen aus Raumfahrtthemen aus ferner Zukunft und meist zukünftige Entwicklungen.»

Auf die Evatec bezogen heisst dies: Das Unternehmen ist in der Zukunft angekommen. Denn bei diesem Unternehmen ist zu lesen: «Willkommen im ‹Internet der Dinge› (IoT), einer aufstrebenden Welt der erstaunlichen Konnektivität zwischen Mensch und Maschine. Von 5G-Mobilfunklösungen und der neuen Generation intelligenter HB-LED-basierter Beleuchtung in unseren Automobilen zur Gestenerkennungstechnologie und EMI-­Abschirmung für unsere Smartphones ermöglichen unsere Dünnfilm-Abscheidungssysteme die Herstellung optisch optoelektronischer und Halbleiterbau­elemente weltweit. Unsere Advanced-Process-Control(APC)- Technologien ermöglichen eine neue Dünnschichtleistung und Produktionsausbeute.»

Die Erfolgsgeschichte der Evatec AG geht auf das Jahr 2004 zurück. Damals wurde das Unternehmen im Rahmen eines Management-Buy-outs eines Teil­bereichs der Unaxis (Oerlikon) gegründet und war in Flums ansässig.

Ein aufstrebendes Unternehmen

2015, also gut zehn Jahre später, übernahm das Unternehmen die damalige Oerlikon Advances Technologies (früher Oerlikon Systems). Im Juni des gleichen Jahres erfolgte der Umzug nach Trübbach, denn die Zahl der ­Mitarbeitenden konnte mit der Übernahme auf 300 verdreifacht werden.

Geführt wird die Evatec AG von CEO Andreas Wälti und CTO Marco Padrun. Sie ist ein global führendes Unternehmen in der Entwicklung, Produktion und dem Verkauf von Hightech-Anlagen. Die Evatec AG bietet komplette Prozesslösungen in ihrer Kernkompetenz, der Dünnschicht-Technologie für die Halbleiterindustrie, der Optoelektronik und der High Precision Optic Industries. Die grosse Stärke des Unternehmens sind Komplettlösungen und massgeschneiderte Entwicklung der Prozesse für Anlagen, über die Fertigung bis zur Installation vor Ort inklusive des nötigen Services.

Regional verankert und global tätig

Das Unternehmen, ansässig in Trübbach, ist weltweit tätig und hat bis heute weit über 5000 Hightech-Anlagen installiert. Ein Leistungsausweis, der aufzeigt, dass auch sogenannte Rand­regionen ganz vorne dabei sein können. Allerdings gilt dies nur, wenn eine ständige Weiterentwicklung der Technologie, aber auch der Mitarbeitenden und des Managements zur Selbstverständlichkeit gehören.

Als grossen Vorteil bezeichnet CEO Andreas Wälti die ­Zusammenarbeit mit der NTB (Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs). Die Verknüpfung von Hochschullehre mit der Praxis leiste einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Region. Auch der Technologietransfer – basierend auf der langjährigen Erfahrung dieser Ausbildungsstätte – dürfe als äusserst wertvoll bezeichnet werden.

Auch der rege Know-how-Austausch mit Kunden und Zulieferern trägt zum Erfolg der Evatec bei.

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