TRÜBBACH: Figuren im Kundenraum

In der Raiffeisenbank zeigt die freischaffende Künstlerin Astrid Schaback aus Weite noch bis am 10. Juli einige ihrer ausdrucksstarken Skulpturen.

Hansruedi Rohrer
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Drei ausgestellte Skulpturen von Astrid Schaback mit dem Titel «Ja, nein, warum?». (Bild: Hansruedi Rohrer)

Drei ausgestellte Skulpturen von Astrid Schaback mit dem Titel «Ja, nein, warum?». (Bild: Hansruedi Rohrer)

Hansruedi Rohrer

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Astrid Schaback freut sich, dass auch sie erstmals die Plattform in der Raiffeisenbank Trübbach nutzen kann, um auch in der Gemeinde Wartau etwas öffentlich zu präsentieren. Damit zeige man aber auch viel von sich selber, sagt die Künstlerin und weist in diesem Fall auf die ausgestellten Skulpturen hin. Die gelernte Designerin – sie hat die Mode- und Designschule in San Francisco absolviert – hat mit ihrem künstlerischen Hobby erst nach dem Berufsleben und der Heirat begonnen. «Der vorher ausgeübte Beruf kommt mir natürlich jetzt beim Kreieren der Skulpturen entgegen», sagt sie. «Meine Figuren sind meistens schwarz, denn so kommen die Formen besser zur Geltung, zum Beispiel vor einem hellen Hintergrund», erklärt sie. Sie wohnt seit Jahren schon mit der Familie in Weite.

In ihren Skulpturen lässt sich zwar der Stil Giacomettis erkennen, doch will Astrid Schaback gezielt mehr Weiblichkeit in den Figuren zeigen. «Es geht um Form und Ausdruck, und vor allem muss der Schwung der Figur sichtbar sein», präzisiert die Künstlerin. «Und bei jeder Figur habe ich eine ganz persönliche Lieblingsseite, wenn ich sie betrachte.» Diese «schöne» Seite herauszufinden, könnte für die Besuchenden der Ausstellung mitunter noch spannend sein. Das Herstellen einer solchen Skulptur sei nicht ganz einfach. Nebst dem Formen des Körpers mit Draht und Aluminium sowie dem Bemalen mit festigendem Material müssen auch die Haare oder die Kleider entsprechend gefertigt und verstärkt werden.