Trotz Sparzwang diverse Projekte

VADUZ. Trotz Sparzwang deckt der Liechtensteiner Entwicklungsdienst (LED) jedoch noch immer seine Schwerpunkte ab: 2013 gingen etwas über 50 Prozent der Mittel nach Afrika, 25 Prozent nach Lateinamerika und gut 20 Prozent nach Asien und Osteuropa.

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VADUZ. Trotz Sparzwang deckt der Liechtensteiner Entwicklungsdienst (LED) jedoch noch immer seine Schwerpunkte ab: 2013 gingen etwas über 50 Prozent der Mittel nach Afrika, 25 Prozent nach Lateinamerika und gut 20 Prozent nach Asien und Osteuropa. Die verbleibenden Prozente sind auf global wirksame Projekte verteilt. «Derzeit ist der LED in 14 Ländern tätig, 2015, wenn alle Sparmassnahmen gegriffen haben, werden es noch 12 sein», erklärt Präsident Karlheinz Ospelt. 2010 betrug das Staatsbudget für den LED noch gut 18 Millionen Franken. Für 2015 soll der Staatsbeitrag um gut 20 Prozent gekürzt werden. Das Budget beläuft sich damit auf knapp 15 Millionen Franken. «Von letztem auf das aktuelle Jahr beispielsweise verliert der Liechtensteinische Entwicklungsdienst rund eine Million Franken», nennt Karlheinz Ospelt die Fakten. Deshalb hat der liechtensteinische Entwicklungsdienst bereits im Jahr 2011 auf die veränderte Situation reagiert: Als erstes strich der Stiftungsrat die Verdoppelungsaktionen. Zusätzlich wurde die Anzahl Kleinprojekte minimiert.

Im Jahr 2012 trafen die Massnahmen zur Kostensenkung vor allem die LED-Mitarbeiter im Einsatz. (rba)

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