Trotz Niederlage gelingt Playout-Sieg

Im Auswärtskampf bei Illarsaz-Haut-Lac unterlag der RCOG mit 20:21. Mit dem Gesamtskore von 46:35 setzte sich Oberriet-Grabs in diesem Playout-Duell dennoch durch.

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Der Wartauer Flavio Freuler (in Blau) erreicht gegen Julien Croset einen klaren 4:0-Schultersieg. (Bild: PD)

Der Wartauer Flavio Freuler (in Blau) erreicht gegen Julien Croset einen klaren 4:0-Schultersieg. (Bild: PD)

«Uns war klar, dass wir nicht mit mehr als zwölf Punkten Unterschied verlieren dürfen», beschreibt Flavio Freuler die klare Ausgangslage. In Sicherheit wähnen durfte man sich aber dennoch nicht. Bis zur Pause gelang den Gäste vom RC Oberriet-Grabs gerade mal ein einziger Sieg, es hiess 16:4. «Letztlich verloren wir die Begegnung sehr knapp mit 21:20. Über beide Kämpfe aber haben wir gewonnen und kämpfen somit nächste Woche in Oberriet um Platz fünf», berichtet Freuler von einer Niederlage, die eigentlich ein Sieg war.

Nachdem in der ersten Halbzeit Nicolas Steiger (Technische Überlegenheit) einen Sieg realisieren konnte, taten es ihm Ramon Betschart (Schultersieg) und Dominik Steiger (technische Überlegenheit) nach, ehe beim Stand von 16:12 Freuler die Matte betrat. «Ich konnte meinen Kampf schnell mit einer Aktion und darauffolgendem Schultersieg gewinnen und somit vier Mannschaftspunkte beisteuern», äussert er sich zufrieden. Gleich im Anschluss kämpfte die zweite Werdenberger Teamstütze, Andreas Vetsch. Er traf auf Sylvain Vieux, eine echte Knacknuss. Vetsch meisterte die Aufgabe aber souverän und setzte sich mit 19:4 und technischer Überlegenheit durch. Mit seinen 4:1-Mannschaftspunkten und dem vierten RCOG-Sieg in Serie gingen die Gäste gar mit 17:20 in Front. Doch im letzten Kampf trat Kim Besse, gemeinsam mit Flavio Freuler Anführer des Einzelklassements, gegen Raphael Baumgartner an. Der Walliser legte seinen Kontrahenten auf die Schultern und führte sein Team zum 21:20-Sieg.

Mehr Grund zur Freude hatte aber der RC Oberriet-Grabs. Denn diese Playout-Begegnung gewann das rheintal-werdenbergische Team mit 46:35. «Die Ringer haben Kämpfe mit guten Taktiken und vielseitigen Griffen gezeigt. Sie haben viel gelernt und setzen es nun um. Dies ist positiv für das Team und die Stimmung in der Mannschaft ist toll», ist Trainer David Maia mit seinen Jungs zufrieden. (dh)