Trotz Erfolg ist die Zukunft offen

Am Samstag kamen in Salez die Seilzieher und Faustballer zusammen. Die Männerriege organisierte das Seilziehturnier zum 27. Mal und steht vor der Frage, wie es mit diesem weitergehen soll. Nicht betroffen davon sind die Faustballer.

Pascal Hardegger
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Leuchtende Augen vor und am Seil: Beim Seilziehen der MR Salez sind die anwesenden Zuschauer und Teilnehmer mit Leib und Seele dabei.

Leuchtende Augen vor und am Seil: Beim Seilziehen der MR Salez sind die anwesenden Zuschauer und Teilnehmer mit Leib und Seele dabei.

SEILZIEHEN/FAUSTBALL. Schaut man sich die Vorfreude bei den Kindern und speziell deren leuchtende Augen vor einem Einsatz an, dann ist klar, dass das Seilziehturnier auch bei der 27. Austragung ein voller Erfolg war. Bei den Erwachsenen ist bei den Teilnehmenden die Freude ebenfalls ungebrochen.

Sehr aktives Werben

In dieser Formulierung aber liegt die Schwierigkeit des Anlasses der MR Salez. Den Verantwortlichen um MR-Präsident Walter Reich fällt etwas auf: «Es hat sich in den vergangenen Jahren herausgestellt, dass wir seitens der Männerriege Salez immer mehr sehr aktiv um Teilnehmer werben müssen. Andere Seilziehturniere in der Region verzichten auf weitere Austragungen oder bekunden ebenfalls Mühe, genügend Teilnehmer aufzuweisen.»

Die Folgen davon sind auch für die Teilnehmenden spürbar. So waren am Samstag in Salez erstmals zwei Mannschaften gezwungen, statt in der von ihnen gewünschten Kategorie «Gemischt» in der Kategorie «Herren» anzutreten. Dass in der Kategorie «Schüler» acht Mannschaften teilnahmen, hat damit zu tun, dass zwei Leiterinnen aus der Gemeinde mit grossem persönlichem Einsatz dafür gesorgt hatten, dass sie gleich mehrere Mannschaften melden konnten. «Darob sind wir sehr froh und wissen dies sehr zu schätzen», betont MR-Präsident Reich und hofft, dass dies im kommenden Jahr auch wieder so sein wird.

Bruno Scherrer, Verantwortlicher des Faustballturniers, ist froh, die Sorgen von Reich bei den Faustballern so nicht zu kennen. Diese schätzen das Turnier in Salez immer mehr und so werden die Anmeldungen jedes Jahr zahlreicher. «Wir sind sehr froh, dass dies so ist. Immer mehr Mannschaften kommen wegen der Atmosphäre nach Salez. Hier spielen nicht Profis, sondern Freizeitsportler, die Faustball als Spiel und als Art der Bewegung schätzen», so Scherrer.

Pro und Kontra

Bei der Männerriege wird man sich in den kommenden Wochen Gedanken darüber machen, wie es mit dem Seilziehturnier weitergehen soll. Die leuchtenden Kinderaugen und die Begeisterung der Teilnehmenden sprechen dafür, beim bisherigen Muster zu bleiben. Der immense Aufwand im Vorfeld, vor allem die Erwachsenen zu einer Teilnahme am Seilziehturnier zu bewegen, eher dagegen.

Seilziehen. Herren: 1. Älplihöggler. 2. Alparoasa. 3. Kamorschränzer.

Schüler: 1. SCS Kids. 2. Egga-Schränzer. 3. Kitu Sax I.

Faustball. Herren: 1. Bündner Steinböck. 2. Fuschtis. 3. MR Salez.

Die Faustballer liessen sich ob der zwischenzeitlich garstigen Wetterbedingungen nicht beeindrucken und konnten auf einen hervorragend präparierten Rasen zählen. (Bilder: Pascal Hardegger)

Die Faustballer liessen sich ob der zwischenzeitlich garstigen Wetterbedingungen nicht beeindrucken und konnten auf einen hervorragend präparierten Rasen zählen. (Bilder: Pascal Hardegger)