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(TRICK-)DIEBSTAHLHAUSTÜR- GESCHÄFTEBARGELDLOS BEZAHLENENKELTRICKNEUE MEDIEN: (Trick-)Diebstahl

Die Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention raten:

Diebe schlagen dort zu, wo sich viele Menschen aufhalten: An Bahnhöfen, Haltestellen, im Bus oder im Einkaufszentrum. Meist sind Taschendiebe in Gruppen unterwegs, um gezielte Ablenkung auszunutzen.

Nur wenig Bargeld mitnehmen und eher per Karte bezahlen.

Bei Eintippen des PIN-Codes darauf achten, dass niemand dabei zusehen kann.

Den PIN-Code nicht aufschreiben oder zumindest die Notiz getrennt aufbewahren.

Trickdiebe sind oft gute Schauspieler, die ihre Opfer mit erfundenen Geschichten gezielt in die Falle locken. Sie täuschen eine Notlage vor oder appellieren an die Hilfsbereitschaft.

Gelangen sie in die Wohnung, gelingt es in kürzester Zeit, Wertgegenstände zu entwenden.

Grundsätzlich keine Fremden in das Haus lassen, von Amtspersonen einen Ausweis verlangen, nur angemeldete Handwerker ins Haus lassen und an der Haustüre ein Sperrbügel oder eine Sperrkette zu installieren.

Bei Haustürgeschäften versuchen unseriöse Händler, ihre Opfer zum Kauf überteuerter oder minderwertiger Waren (Wein, Teppiche, Lederjacken) oder zum Abschluss von Knebelverträgen (Teerarbeiten, Fassadenarbeiten) zu überreden. Sie agieren häufig sehr aggressiv und geschickt.

Am besten gar nicht auf so ein Verkaufsgespräch an der Haustüre einlassen.

Die Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention rät, unter Zeitdruck nichts zu unterschreiben.

Sich vom Verkäufer nicht beeindrucken oder verwirren lassen.

Keine Verkäufer in die Wohnung zu lassen.

Innerhalb von sieben Tagen lässt sich ein Vertrag an der Haustüre widerrufen.

Der Widerruf ist schriftlich (per Einschreiben) abzusenden.

Es wird empfohlen, nicht mit grösseren Geldbeträgen unterwegs zu sein. Das Abheben grösserer Geldbeträge am Schalter oder am Automaten erhöht das Risiko, dabei von einem Dieb beobachtet zu werden.

Empfehlenswert sind bargeldlose Zahlungsmittel wie Kreditkarten oder Bankomatkarten.

Zahlungsaufträge können zu Hause am Computer erledigt werden und ersetzten das gelbe Einzahlungsbuch der Post.

Am Geldautomaten sollte man auf Abstand Wartender achten und bei Schwierigkeiten einen Mitarbeiter der Bank oder Post fragen. Nicht von Fremden die Funktionsweise erklären lassen.

Der PIN-Code sollte nicht aus leicht zugänglichen Kombinationen wie Geburtstagen oder Autonummern bestehen.

Bei brieflichen Zahlungsaufträgen sollten die Briefkästen im Inneren der Poststellen benutzt werden oder bei Bankstellen direkt abgegeben werden. Diebe können Zahlungsaufträge aus Briefkästen fischen und manipulieren.

Eine Variante des Enkeltricks ist es, dass sich der Täter telefonisch als Enkel oder falscher Verwandter ausgibt, der in einer finanziellen Notlage sei und jemanden vorbeischickt, um das Geld abzuholen.

Bei Telefonanrufen von Unbekannten ist eine gesunden Portion Misstrauen angebracht. «Echte Polizisten verlangen niemals per Telefon die Übergabe von Geld oder Wertsachen. Ein deutliches Zeichen für einen Betrug ist es auch, wenn der Anrufer hochdeutsch spricht: «Unsere Polizisten sprechen Dialekt», sagt Hanspeter Krüsi.

Als weitere Vorsichtsmassnahme wird empfohlen, den eigenen Eintrag im Telefonbuch beispielsweise von Elisabeth Müller in E.Müller oder Adolf Müller in A.Müller ändern zu lassen, damit die Täter nicht vom Vornamen auf das mögliche Alter schliessen können.

Unbekannten niemals Angaben zu finanziellen Verhältnissen machen oder Wertsachen aushändigen.

Gratisangeboten gegenüber ist grundsätzlich Misstrauen angebracht.

Im Internet lässt sich sehr einfach eine falsche Identität vortäuschen. An Personen, die nur über das Internet bekannt sind, sollte grundsätzlich kein Geld überweisen werden.

Viele Veranstalter führen Kurse zur Computer- und Internetnutzung speziell für Senioren durch.

Schutzprogramme wie Virenschutz sollten installiert und regelmässig upgedatet sein.

Wer im Internet Einkäufe tätigt, sollte Kreditkartendaten online nur angeben, wenn eine sicher SSL-Verbindung besteht. Diese erkennt man an der Internet-Adresse «.www...». Zudem muss in der Fussleiste ein geschlossenes Schloss als Symbol erscheinen.

Niemals auf Links in E-Mails von Banken oder Finanzinstituten klicken, bei denen man angeblich ein Konto besitzt.

Passwörter sicher aufbewahren und niemals weitergeben.

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