Training für Eidgenössisches Pontonierwettfahren in Mumpf

PONTONIERFAHREN. Vom 26. bis 28. Juni findet in Mumpf das 39. Eidgenössische Pontonierwettfahren statt. Für den dreitägigen Grossanlass haben sich die Buchser Pontoniere einiges vorgenommen.

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Die Buchser Pontoniere übten auf dem Rhein in Schaffhausen emsig die Linienfahrt, um für das Sektionswettfahren am «Eidgenössischen» bereit zu sein. (Bild: Johannes Reich)

Die Buchser Pontoniere übten auf dem Rhein in Schaffhausen emsig die Linienfahrt, um für das Sektionswettfahren am «Eidgenössischen» bereit zu sein. (Bild: Johannes Reich)

PONTONIERFAHREN. Vom 26. bis 28. Juni findet in Mumpf das 39. Eidgenössische Pontonierwettfahren statt. Für den dreitägigen Grossanlass haben sich die Buchser Pontoniere einiges vorgenommen. Im Sektionswettfahren, in dem mehrere Boote gemeinsam einen Parcours absolvieren, visiert Fahrchef Bruno Schwendener einen Gold-Lorbeer oder einen sehr guten Silber-Lorbeer an. Im Einzelfahren ist das Ziel mindestens ein Boot in den hart umkämpften Kranzauszeichnungen zu plazieren.

Die hohen Erwartungen im Schnürwettkampf, welche am Chnüppu-Cup in Schaffhausen geweckt wurden, gilt es jetzt am Eidgenössischen umzusetzen. Das bedeutet: Titelverteidigung im Gruppenschnüren und so viele Kategoriensiege und Spitzenplazierungen wie möglich.

Um diese Ziele anzusteuern, waren die Buchser Pontoniere letzten Samstag zum drittenmal an einem Trainingstag in Schaffhausen, wo der Rhein bessere Trainingsverhältnisse bietet als der heimische Alpenrhein bei Buchs. Nächsten Sonntag haben die Buchser die Möglichkeit ihr Können unter Wettkampfbedingungen am Einzel- und Sektionswettfahren in Aarburg zu testen.

Die Vorbereitungen für den Saisonhöhepunkt verlaufen jedoch nicht ganz reibungslos. Zum einen erschwerte das Hochwasser den Aufbau des Wettkampfparcours in Mumpf und zum anderen hatte die Armee Probleme die für den Wettkampf benötigten Pfeiler zu rammen, da der Flussgrund aus Buntsandstein besteht. Mit speziell verstärkten Stahlträgern scheint es nun zu funktionieren. Somit kann man einem spannenden Eidgenössischen entgegenblicken. (jjr)