Traditionelle Pfingstwanderung

Reisenotizen

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Am Pfingstmontag trafen sich die Mitglieder des Ornithologischen Vereins Buchs-Werdenberg zur traditionellen Pfingstwanderung. Mit dem Bus fuhren wir vom Bahnhof Buchs nach Haag Post, wo die Obfrau Edith Altenburger uns offiziell begrüsste. Bereits konnten wir mit dem Hausrotschwanz und Buntspecht erste Beobachtungen machen. Entlang des Industriegebiets bei der VAT führte der Weg hier in den Waldeinstieg ins Wiesenfurt.

Das Gebiet Wiesenfurt liegt zwischen Buchs und Haag, zwischen Werdenberger Binnen­kanal und Rhein, rund 100 bis 400 Meter östlich der Kantonsstrasse. Auf einer Rheinstromkarte aus dem Jahre 1839 wird das Gebiet als nur locker bestocktes, parkähnliches Gebiet bezeichnet. Der Wasserabfluss erfolgte über den Buchser Giessen, dessen Einzugsgebiet recht gross war und Teile von Grabs und Buchs bis in den Raum Sevelen entwässerte. Mit der Erstellung des Werdenberger Binnenkanals und der Rheindämmung wurde der Buchser Giessen in seinem Unterlauf vom Rhein abgetrennt.

Nördlich vom Hof Ceres beobachteten wir einen Storch mit Futter im Schnabel. Dieser flog Richtung Schaanerried, wo er bereits seine Jungen füttern muss. Beim Grillplatz am Kanal gönnten wir uns eine Pause. Nun folgten wir dem ökologisch aufgewerteten Werdenberger Binnenkanal. Die Gruppe war sehr erfreut über die durchgeführten Massnahmen zur Aufweitung und Schaffung einer dynamischen Auenlandschaft. Bei der Brücke ARA konnte man den bereits erstellten Kanal im neuen Bett und den alten gradlinigen Kanal vergleichen, was sehr eindrücklich war. In der Dampfwolke schraubte sich der Wanderfalke hoch. Weiter mit Beobachtungen entlang dem Kanal – vorbei an der Badi Buchs ging’s nun zum Vereinshaus. Unser Hüttenchef Hanspeter und Marlies hatten bereits die Mittagsverpflegung vorbereitet. Bei spannenden Gesprächen konnte unsere Obfrau mit Dank an alle Beteiligten schliessen. (pd)