TOGGENBURG: Das Klangspiel ist unterwegs

Derzeit wandert ein Klangspiel durch die Gemeinden. Es trägt die Sympathie klangvoll zum zukünftigen Platz des Klanghauses.

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So unterschiedlich, wie die Gemeinden sind, ist auch das Klangspiel mit seinen verschiedenen Klangröhren, dennoch verschmilzt dies zu einem Einklang – wie die Gemeinden die gemeinsam fürs Klanghaus einstehen.

Am 1. September startete die Klangwanderschaft in Kirchberg und klingt dann in folgender ­Reihenfolge jeweils in Mosnang, Lütisburg, Bütschwil-Gantersch­wil, Oberhelfenschwil, Neckertal, Lichtensteig, Hemberg, Wattwil, Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann. Ab 20. November wird es in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann unterwegs sein. Am 4. Dezember, als ver­spätetes 1.-Advents-Geschenk, findet das Klangspiel seinen Platz direkt am Schwendisee, wo es auf das Klanghaus wartet. Das Klangspiel – mit der Unterstützung der Toggenburger Gemeinden – wartet nicht nur auf das Klanghaus, sondern wird auf den Sommer 2018 gleich ein weiteres Instrument auf dem beliebten Klangweg.

Das Klangspiel mit 32 Klangröhren ist 2 Meter lang und wurde vom Klangkünstler Wolfgang Deinert hergestellt. Die universelle Bedeutung des Klangspieles findet sich auch im fernöstlichen Feng-Shui wieder, wo Klangspiele zur Harmonisierung und Kräftigung von Räumen und Menschen verwendet werden. Nebst diesen Aspekten lässt das Klangspiel mit seinem vielfältigen Klang ansatzweise erahnen, wie wundervoll klangreich es im Klanghaus klingen könnte, wenn Jodelchöre, ­Orchester, Sänger, Musikverbände und Kursteilnehmer im Klanghaus musizieren würden.

Klanghaus Toggenburg – ein begehbares Instrument

Klänge beleben, Klänge motivieren, Klänge stimulieren. Im Toggenburg schwingt der Klang stets im Alltag mit. In keiner Region des Kantons wird so viel gesungen wie im Toggenburg – früher wie heute. Das Klanghaus gründet auf dieser kulturellen Tradition der Region und entwickelt sie weiter. Es bietet Musik- und ­Gesangsgruppen, Chören und Orchestern akustisch ausser­gewöhnliche Probe- und Arbeitsräume. Und es soll zu einem Ort für Begegnung und Austausch werden. (pd)

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