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Todesopfer bei Verkehrsunfällen weiter gesunken

Region Die Anzahl der Unfälle ist mit 2782 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr im Kanton St. Gallen leicht angestiegen. Die Zahl der Verkehrstoten ist mit zehn Fällen auf den tiefsten Stand seit 1945 gesunken. Diese Zahlen präsentierte die Kantonspolizei gestern an einer Medienkonferenz. Leicht gesunken ist ebenfalls die Anzahl verletzter Personen. Die häufigste Unfallsursache war einmal mehr die Ablenkung beim Fahren. Kräftig zugenommen haben erneut Unfälle mit E-Bikes. Auch Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit haben stark zugenommen.

Die Zahl der Verkehrstote war im Kanton St. Gallen in den letzten Jahren sehr tief. Dies, obwohl sich Jahr für Jahr mehr Fahrzeuge auf den Strassen bewegen. Der Höchststand der Verkehrstoten war im Jahr 1970. Damals waren es über 120 Tote.

Massnahmen zur Senkung der Unfälle ergriffen

Mit verschiedenen Massnahmen sollten diese Zahlen drastisch gesenkt werden. 1971 wurde zum Beispiel die Pflicht zur Ausrüstung von Personenwagen mit Gurten eingeführt, zehn Jahre später das Gurtenobligatorium. Promille-Grenzwerte und Tempo-Limiten wurden eingeführt. 2010 wurde der erste markante Tiefstand an Verkehrstoten seit 1947 im Kanton St. Gallen erreicht. Seitdem bleiben die Zahlen ungewöhnlich tief, heisst es in der Verkehrsunfallstatistik.

Besorgniserregend ist allerdings der Anstieg an Unfällen mit E-Bikes. «Dies macht Bauchweh, vor allem weil viele Unfälle vermeidbar gewesen wären», so Werner Lendenmann, Leiter Verkehrstechnik, anlässlich der Medienkonferenz. (kru)3

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