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Tinner hervorragend wiedergewählt

Bei der Kampfwahl um das Wartauer Gemeindepräsidium hat die Bevölkerung den bisherigen Beat Tinner sehr deutlich im Amt bestätigt. Als Schulpräsident wurde Bruno Seifert ebenfalls klar gewählt.
Katharina Rutz
Beat Tinner freut sich über seine sehr deutliche Wiederwahl als Gemeindepräsident von Wartau. (Bild: Katharina Rutz)

Beat Tinner freut sich über seine sehr deutliche Wiederwahl als Gemeindepräsident von Wartau. (Bild: Katharina Rutz)

Das Wahlresultat lässt Beat Tinner mit «Stolz und Genugtuung auf seine Tätigkeit als Gemeindepräsident» zurückblicken. Zu Recht – wurde er doch mit einem ausgezeichneten Resultat wiedergewählt und dies, obwohl es in Max Müller einen Gegenkandidaten gab. Beat Tinner erzielte 1096 Stimmen bei einer hohen Wahlbeteiligung von 56,42 Prozent. Auf Max Müller entfielen 435 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 814 Stimmen.

Beat Tinner freut sich über das Vertrauen, das ihm erneut deutlich vom Wartauer Souverän geschenkt wurde. Und er freut sich, laufende Projekte wie die Einheitsgemeinde zusammen mit Rat und der Bevölkerung sowie den Betroffenen aus der Schule umsetzen zu können. Infrastrukturprojekte wie das Betagtenheim, das Betreute Wohnen, die Abdankungshalle sowie viele Strassenerneuerungen und Leitungen konnte der Gemeinderat Wartau unter der Führung von Beat Tinner realisieren beziehungsweise erneuern. Ausserdem konnte der Naherholungswert der Gemeinde mit der Giessen-Revitalisierung, mit der Aufwertung des Burghügels, mit den Trockenmauersanierungen oder mit den Waldrandauflichtungen gesteigert werden.

Den eingeschlagenen Weg fortsetzen

«Die Wartauerinnen und Wartauer haben sich mit meiner Wiederwahl für die Fortsetzung des eingeschlagenen Wegs entschieden», ist Beat Tinner überzeugt. «Selbstverständlich werden auch weiterhin jene Stimmen in der Entscheidfindung gehört, die andere Meinungen vertreten und in die Diskussion einbringen», versichert er. «Für das mir erneut entgegengebrachte Vertrauen danke ich vielmals und es freut mich ungemein, da die Arbeit und der Einsatz zugunsten der Gemeinde honoriert wurde.»

Zu seinem Gegenkandidaten Max Müller sagt Tinner, dass die Wartauer Bevölkerung offensichtlich keine Dynastien wünschen. Dies in Anspielung auf Max Müllers Vater, der ebenfalls Gemeindepräsident von Wartau war.

Müller konnte nicht überzeugen

Müller hat sich bis am Schluss Chancen ausgerechnet und zeigt sich nun vom deutlichen Resultat überrascht. «Ich konnte die Wartauer Bevölkerung nicht von einem Kurswechsel überzeugen und sie ist offensichtlich einverstanden mit der Arbeit von Beat Tinner», sagt er. «Allerdings haben sich nun die Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat mit den zwei neuen Parteilosen verändert und wir werden sehen wie es weitergeht.» Das er angetreten ist, bereut er aber nicht: «Ich konnte Diskussionen über die Gemeindepolitik anstossen und die Bevölkerung hatte eine echte Auswahl. Das Resultat war aber sehr deutlich und ich möchte Beat Tinner auf diesem Weg gratulieren.» Wird Max Müller nun, da er auch als Schulpräsident nicht mehr angetreten ist, von der politischen Bühne Wartaus abtreten? «Wahrscheinlich ja», sagt er, obwohl er sich darüber noch nicht viele Gedanken gemacht habe. Bei den Gemeinderatswahlen gab es mit der Abwahl von Daniela Graf eine Überraschung. Die FDP-Frau ist seit 2005 im Gemeinderat von Wartau und dort unter anderem Verantwortliche für Integration und Frühförderung sowie VR-Mitglied Betreutes Wohnen im Bongert AG. Daniela Graf erreichte mit ihren 807 Stimmen das absolute Mehr nicht. Das beste Resultat erzielte der bisherige FDP-Gemeinderat Andreas Bernold mit 939 Stimmen. Dahinter wurden Martin Gabathuler-Kast (SVP, bisher) mit 893 Stimmen und Vreni Kruse-Müller (parteilos, neu) mit 853 Stimmen klar gewählt. Ebenfalls abgewählt wurde Paul Gabathuler (SVP, bisher) mit 578 Stimmen.

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