Tim Slanschek unterbietet die EM-Limite

SCHWIMMEN. Die gesamte Schweizer Schwimmelite nutzt die Langbahn-Schweizer-Meisterschaften, um die Möglichkeit zu nutzen, sich für die anstehenden internationalen Anlässe auf der Langbahn zu qualifizieren. Insbesondere locken die Tickets zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

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SCHWIMMEN. Die gesamte Schweizer Schwimmelite nutzt die Langbahn-Schweizer-Meisterschaften, um die Möglichkeit zu nutzen, sich für die anstehenden internationalen Anlässe auf der Langbahn zu qualifizieren. Insbesondere locken die Tickets zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Doch die Athleten können sich ebenso für die Europameisterschaft in London qualifizieren. Für den Nachwuchs geht es in erster Linie um die Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaft in Hódmezövásárhely (Ungarn) und den Mediterranean Cup 2016 auf der Mittelmeerinsel Malta. Aus dem Werdenberg nahmen die Sennwalder Brüder Tim und Marvin Slanschek teil. Tim für den SC Uster Wallisellen, Marvin für den SC Unterland Eschen.

Bereits im Vorlauf hat's geklappt

Tim Slanschek wollte in seiner Paradedisziplin über 200 Meter Delphin eine neue Bestzeit schwimmen und die Qualifikation für die Europameisterschaften auf der Langbahn (50m), die Mitte Mai in London (Olympiabecken von 2012) stattfinden, schaffen. Am zweiten Wettkampftag gelang ihm dies mit einer Zeit von 2:01,01 bereits im Vorlauf. Im Finale am Nachmittag konnte er sich nicht mehr steigern, gewann aber die Bronzemedaille. «Ich wollte diese Limite unbedingt und bin sehr froh, dass es bereits im Vorlauf geklappt hat», äussert sich ein zufriedener Tim Slanschek.

Am dritten Wettkampftag schlug er zudem mit einer neuen persönlichen Bestzeit (4:30,08) über 400 Meter Lagen zeitgleich mit Jovan Mitrovic an und wurde Vize-Schweizer-Meister.

Enttäuschung trotz Bestzeit

Marvin Slanschek lief es über 200 Meter Brust nicht wunschgemäss. Er verfehlte den B-Final ganz knapp. Über 100 Meter Brust erging es ihm aber besser, hier erreichte er den A-Final am Abend. «Es hat sich sehr schnell angefühlt. Das es nur zum achten Platz gereicht hat, ist etwas enttäuschend», kommentiert er den Final. «Trotzdem darf ich mit meiner Zeit sehr zufrieden sein, ist es doch eine neue persönliche Bestzeit. Am Samstag verfehlte Marvin Slanschek über 100 Meter Freistil ebenfalls den Final mit einer neuen persönlichen Bestzeit (52,83) nur knapp. (pd)