Tessin wird zum grössten Arbeitgeber der Lombardei

BERN. Die Zahlen sind eindrücklich: Im Tessin nahm der Anteil der Grenzgänger aus Italien seit 2009 um 3,4 Prozent zu. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer kam Ende 2014 aus dem Nachbarland. Das zeigen Daten, die das Bundesamt für Statistik (BFS) unlängst veröffentlichte.

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BERN. Die Zahlen sind eindrücklich: Im Tessin nahm der Anteil der Grenzgänger aus Italien seit 2009 um 3,4 Prozent zu. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer kam Ende 2014 aus dem Nachbarland. Das zeigen Daten, die das Bundesamt für Statistik (BFS) unlängst veröffentlichte.

Die Zunahme erregt im Tessin Unmut. Denn regelmässig kommt es zu einem Verkehrschaos. Laut Kritikern verdrängen die Grenzgänger Einheimische, weil sie für tiefere Löhne arbeiten – die Arbeitslosenquote liegt leicht über dem nationalen Schnitt. (tga) • SCHWEIZ 15