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Technologietag zerlegt den Begriff Innovation in seine Einzelteile

BUCHS. Nachdem im vergangenen Jahr mit der 4. Industriellen Revolution die Herausforderungen der Zukunft skizziert und angegangen wurde, beschäftigte sich der Technologietag an der Hochschule NTB diesmal mit der Gegenwart und der Arbeit an der Basis, sprich mit innovativen Jungunternehmen.
Armando Bianco
Kerniger und stimmungsvoller Referent: Ludwig Weibel, CEO der Weibel CDS AG (Waldstatt), am NTB-Technologietag. (Bild: Armando Bianco)

Kerniger und stimmungsvoller Referent: Ludwig Weibel, CEO der Weibel CDS AG (Waldstatt), am NTB-Technologietag. (Bild: Armando Bianco)

BUCHS. Nachdem im vergangenen Jahr mit der 4. Industriellen Revolution die Herausforderungen der Zukunft skizziert und angegangen wurde, beschäftigte sich der Technologietag an der Hochschule NTB diesmal mit der Gegenwart und der Arbeit an der Basis, sprich mit innovativen Jungunternehmen.

Rund 170 Teilnehmer hatten sich für den Event am Donnerstag angemeldet, um sich dabei mit Mitarbeitern der NTB, Partnern und Kunden über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Dazu gab es unterhaltsame Plenarvorträge und drei Veranstaltungen, an welcher technische Projekte und Trends vorgestellt wurden. Die Teilnehmer kommen jeweils aus der Ostschweiz, Liechtenstein, Vorarlberg und Region Bodensee.

Mutige Querdenker

NTB-Prorektor Andreas Ettenmeyer forderte in seiner Einführung mehr Querdenker und junge, kreative Leute, die sich auch einmal unkonventionell verhalten. Einer von diesem Schlag ist auch Ludwig Weibel, CEO der Weibel CDS AG. «Jedes Projekt ist ein Erfolg», lautete sein ermutigendes Credo und der Titel seines Referats.

Die Firma aus Waldstatt stellt Präzisionsmechanik für pharmazeutische Produkte her und war 2011 Siegerin des Jungunternehmer-Wettbewerbs Startfeld Diamant. Mit markanten, kernigen Äusserungen und in stimmungsvoller Manier konnte er die Sympathien der Anwesenden für sich gewinnen. «Verlieren Sie nie Ihre Vision aus den Augen», wiederholte er unermüdlich.

Mathias Hölling vom Technopark Zürich entschlüsselte den Begriff Innovation und zerlegte ihn in seine inhaltlichen Einzelteile. Nicht alles aus Forschung und Innovation mündet immer in eigenem Erfolg, es wird auch Arbeit betrieben, die anderen zur Weiterentwicklung dient. Mathias Hölling konnte mit mehreren Beispielen aufzeigen, welches Mass an Flexibilität bei Jungunternehmern manchmal notwendig ist.

Ideen, Prozesse, Projekte

In einem zweiten Teil wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit der NTB präsentiert. Unter den Oberbegriffen «Sensorik», «Disruptive Technologien» und «Life Science & Medtech» erhielten die Teilnehmer des Technologietag einen spannenden Einblick in Iden, Prozesse und Nutzen von verschiedensten Angeboten der Hochschule präsentiert.

So ging es zum Beispiel um die hochaktuelle Elektromobilität und dazugehöriger Batterienproduktion, um Wärmepumpen mit Turbokompressor, um Chips zur Zellanalyse oder um ein Fussgänger-Warnsystem. Oder um etwas abstraktere Felder wie integrierte Polymerwellenleiter für die Sensorik oder individuelle In-line-Spritzgussmarkierungen. Diese Auswahl zeigt die Bandbreite der Themen ebenso wie die der Forschungsarbeit der Hochschule selbst.

Rasanter Aufstieg

«Was es braucht zum Unternehmen» war das Thema, zu welchem Marco Padrun, CTO der Evatec AG, vor den Anwesenden sprach. Er war bereits am Technologietag 2012 als Gastredner beteiligt, damals hatte die Evatec AG den Sitz noch in Flums, mittlerweile hat sich das erfolgreiche Unternehmen in Trübbach niedergelassen. Innovation war damals wie heute von grosser Bedeutung, dazu zählt für Padrun auch der Mehrwert von Kooperationen mit der Hochschule NTB.

Die Evatec AG entstand 2004 aus einem Management Buy-out der Unaxis Wafer Processing. Der schnelle Aufstieg und der damit verbundene Erfolg waren für das Unternehmen eine grosse Herausforderung.

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