Tara Lukic überzeugt an der Belgrade Trophy

SCHWIMMEN. Kürzlich startete die 14jährige Buchserin Tara Lukic an der Belgrade Trophy, einem offiziellen Qualifikationsanlass des Weltverbands Fina. In Serbien bot sich Lukic die anspruchsvolle Möglichkeit, sich an einem internationalen Grossanlass mit anderen zu messen.

Merken
Drucken
Teilen
Tara Lukic traf in Belgrad den serbischen Olympioniken Caba Sila?i. (Bild: pd)

Tara Lukic traf in Belgrad den serbischen Olympioniken Caba Sila?i. (Bild: pd)

SCHWIMMEN. Kürzlich startete die 14jährige Buchserin Tara Lukic an der Belgrade Trophy, einem offiziellen Qualifikationsanlass des Weltverbands Fina. In Serbien bot sich Lukic die anspruchsvolle Möglichkeit, sich an einem internationalen Grossanlass mit anderen zu messen.

Via Swim-Off in den Final

Stolz darf Lukic sicherlich auf ihre Leistungen über 100 Meter Rücken sein, wo sie in 1:11,50 einen neuen Clubrekord erzielte. Im Vorfeld musste sie sich den Finalplatz aber hart erkämpfen. «Da ich und eine andere Schwimmerin im Vorlauf exakt die gleiche Zeit erreicht hatten, mussten wir im Rahmen eines Swim-Off um den achten Platz im Final kämpfen. Das war wirklich anspruchsvoll, aber ich habe noch nie so viel Unterstützung vom Publikum erhalten. Man hat uns beide angefeuert und zu Bestleistungen animiert, die Stimmung im grossen Bad war einfach super», beschreibt Lukic. Sie entschied dieses Swim-Off für sich und erkämpfte sich im Final gar Platz fünf.

Exploit über 200 Meter Rücken

Über 200 Meter Rücken, wo sie im Vorlauf nach 2:40,47 angeschlagen hatte, schaffte sie im Finallauf in der Zeit von 2:35,88 einen weiteren Exploit und plazierte sich auf Rang sechs. Die weiteren Plazierungen des Buchser Schwimmtalents in der Kategorie der 14- bis 17-Jährigen: Zehnte über 200 Meter Lagen (2:42,95) und über 100 Meter Freistil (1:03,91), Zwölfte über 50 Meter Freistil (29,48), 13. über 100 Meter Lagen (1:14,27) und 100 Meter Delphin (1:14,24).

Inspirierendes Treffen

«Ich freue mich sehr, dass ich so gut geschwommen bin und zwei Finalplätze erreicht habe. Ich fühlte doch einen gewissen Druck auf mir lasten, auch weil ich mir selber hohe Ziele gesteckt habe», resümiert eine erleichterte Lukic. Es sei eine interessante Erfahrung gewesen, an einem so grossen Wettkampf mit starker internationaler Besetzung teilzunehmen.

Natürlich liess sie sich die Chance nicht nehmen, mit einigen grossen Sportlern ins Gespräch zu kommen. So durfte sie zum Beispiel Caba Sila?i, den serbischen Brustspezialisten und Olympioniken von 2008 und 2012 kennenlernen. «Er hält mehrere Landesrekorde in Serbien, ist international erfolgreich und dennoch ist er sich nicht zu schade, den jüngeren Schwimmern Tips zu geben. Das war sehr inspirierend und fast so wichtig für mich wie meine Zeiten und Leistungen.» (mw)