«Tahiti ist echt (k)ein Traum»

André Götte aus Oberschan ist 15 Monate rund um den Globus gereist. Seine Erinnerungen hat er im Buch «Weltenbummler» festgehalten.

Drucken
Teilen
Freut sich auf die Buchtaufe in Sargans: André Götte aus Oberschan mit dem druckfrischen «Weltenbummler». (Bild: Helen Baur-Rigendinger)

Freut sich auf die Buchtaufe in Sargans: André Götte aus Oberschan mit dem druckfrischen «Weltenbummler». (Bild: Helen Baur-Rigendinger)

SARGANS/OBERSCHAN. Beim Start zu seiner 15 Monate dauernden Reise rund um den Globus hatte er Tahiti vor Augen: André Götte aus Oberschan. Im druckfrischen Werk «Der Weltenbummler» geht er näher auf dieses und andere grossen Abenteuer und Erlebnisse ein. Heute Samstag findet um 20.30 Uhr im Jazzkeller Sargans die Buchvernissage, begleitet von einer Bildshow und Konzerten statt.

Inspiriert von Eddie Murphy

Auf die Frage, wie ein junger Mann auf die Idee kommt, zu einer Weltreise mit Ziel Tahiti aufzubrechen, antwortet der Werdenberger wie folgt: «Ausschlaggebend war ein Film mit Eddie Murphy. <Egal, ob ich einen Schatz habe, dorthin gehe ich>, sagte ich als 16-Jähriger. Mit 21 Jahren wurde mir bewusst, dass ich zu grün bin, und mit 26 bemerkte ich erst, wie weit die Reise auf die Insel im Südpazifik eigentlich wird, wenn ich so weit als möglich auf dem Land- und Seeweg reisen will.

Zuerst reiste André Götte mit der Bahn über Moskau bis nach Kirgistan, per Daumen mit einem Truck über die chinesische Grenze, auf der südlichen Seidenstrasse durch die Takla-Makan-Wüste nach Tibet, über das Dach der Welt nach Nepal, mit dem Zug nach Indien, in einem Containerschiff nach Indonesien und weiter nach Australien. Von Brisbane nach Tahiti hat er dann das Flugzeug benutzt.

Fast im Paradies

Angekommen an seinem eigentlichen Ziel, war er überwältigt von den Eindrücken. «Tahiti ähnelt dem Garten Eden. Tahiti ist der zweitschönste Fleck auf dieser Erde. Die Insel im Südpazifik kennt kaum Jahreszeiten, es ist immer angenehm heiss, der Blumenduft intensiv, das Früchteangebot riesig. Die Tiere sind ungefährlich. Bei meiner Ankunft wurde Ukulele gespielt, man steckte mir Blumen ins Haar und ich fand bei liebenswürdigen Polynesiern ein Zuhause», schildert der Oberschaner. Ebenso beeindruckend war dann auch die Rückkehr in die Heimat. «Am schönsten ist es bei uns. Auf der langen Reise habe ich gelernt, welch immensen Wert die Familie hat und wie wichtig Wurzeln sind.» (wo/hbr)

«Der Weltenbummler», André Götte, ISBN 978-3-905769-39-5, elfundzehn Verlag.

Aktuelle Nachrichten