SYNCHRONSCHWIMMEN: Steigerung im Duett

Die Weltmeisterschaften von Budapest waren aus Sicht der teilnehmenden Flöserinnen ein grosser Erfolg.

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Im Wettkampf Free Routine Combination erreichte die Schweiz mit der Grabserin Vivienne Koch den Final und wurde am Ende Elfte. (Bild: PD)

Im Wettkampf Free Routine Combination erreichte die Schweiz mit der Grabserin Vivienne Koch den Final und wurde am Ende Elfte. (Bild: PD)

Mit Vivienne Koch, Lara Mechnig und Marluce Schierscher waren gleich drei Synchronschwimmerinnen des SC Flös an den Elite-Weltmeisterschaften in Budapest vertreten. Es war die erste Elite-Weltmeisterschaft für die jungen Schwimmerinnen des SC Flös. Während die 17-jährige Vivienne Koch für die Schweiz an den Start ging, vertraten die 16-jährige Lara Mechnig und die 18-jährige Marluce Schierscher ihr Heimatland Liechtenstein. Nach ihrer Rückkehr vom Wettkampf berichten die drei Ausnahmetalente über ihre Erfahrungen an diesem internationalen Grossanlass.

Ein unerwarteter Finaleinzug

Gleich bei ihrem ersten Auftritt an einer Elite-Weltmeisterschaft haben es Koch und Mechnig als Solistinnen der Schweiz und Liechtensteins in der technischen Kür bis in den Final der besten zwölf geschafft: Mechnig belegte Rang elf, dicht gefolgt von ihrer Teamkollegin Koch auf Rang zwölf. «Die Freude darüber, im Solo in der technischen Kür den Final erreicht zu haben, war sehr gross, da es sehr unerwartet für mich kam», berichtet Mechnig.

In der freien Kür der Solistinnen reichte es für Koch (Rang 14) und Mechnig (Rang 13) knapp nicht für den Final der besten zwölf. «Im Solo Free war der 13. Rang etwas enttäuschend, da ich in der Vorrunde nicht meine Bestleistung gezeigt habe und mit einer besseren Darbietung eventuell den Final erreicht hätte», so Mechnig weiter. Das Liechtensteiner Duett mit Marluce ­Schierscher und Lara Mechnig erreichte in der technischen Kür Rang 26, in der freien Kür Rang 25. «Im technischen Duett haben wir eine sehr zufriedenstellende Darbietung gezeigt. Wir konnten uns in dieser Kür seit dem letzten Jahr um fast fünf Punkte steigern. Das ist ein Riesenerfolg! In der freien Kür gab es einige kleinere Fehler, aber auch mit dieser Darbietung sind wir im Grossen und Ganzen zufrieden», erzählen die beiden Schwimmerinnen.

Für Vivienne Koch standen an diesem Wettkampf neben dem Solo auch der Team- und Free-Routine-Combination-Wettkampf auf dem Programm. Neben den Rängen 13 und 14 in der technischen, beziehungs­weise freien Kür, konnte Koch mit der Schweizer Delegation einen weiteren Finaleinzug feiern und den Wettkampf auf Rang elf beenden. (te)