SVP-Vorstand will mit Herbert Huser im Februar in die Regierungswahl

ST. GALLEN. Der SVP-Kantonalvorstand portiert Herbert Huser als Kandidat für die St. Galler Regierungsratswahlen im nächsten Februar. Dies hat der Vorstand an seiner Sitzung vom Mittwochabend beschlossen.

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Herbert Huser SVP-Präsident Kanton St. Gallen und Regierungsratskandidat (Bild: Regina Kühne)

Herbert Huser SVP-Präsident Kanton St. Gallen und Regierungsratskandidat (Bild: Regina Kühne)

ST. GALLEN. Der SVP-Kantonalvorstand portiert Herbert Huser als Kandidat für die St. Galler Regierungsratswahlen im nächsten Februar. Dies hat der Vorstand an seiner Sitzung vom Mittwochabend beschlossen. Bereits in den Tagen zuvor hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass die SVP mit Huser den zweiten Sitz in der Regierung erobern will. Insbesondere, nachdem Fraktionschef Michael Götte seinen Verzicht auf die Kandidatur bekannt gegeben hatte. Am Mittwoch wurde ausserdem bekannt, dass Götte bei der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell (IHK) neuer Leiter kantonale Politik wird.

«Beste Gewähr für zweiten Sitz»

Der 58jährige Rheintaler Architekt und Unternehmer Herbert Huser wurde 2008 in den Kantonsrat gewählt und ist seit 2012 Präsident der kantonalen SVP. Als wählerstärkste Partei strebe sie neben Bildungschef Stefan Kölliker einen zweiten Sitz in der St. Galler Regierung an, teilte die SVP gestern mit. Der Kantonalvorstand sei «in Absprache und im Einvernehmen mit anderen interessierten Personen» zum Schluss gekommen, dass die Kandidatur von Huser die beste Gewähr dafür biete, einen weiteren Sitz in der Regierung zu holen, heisst es. Momentan setzt sich die Regierung aus zwei FDP-, zwei CVP-, zwei SP-Mitgliedern sowie einem SVP-Mitglied zusammen.

Entscheid der Delegierten

Mitte dieses Jahres hatten Bauchef Willi Haag (FDP) und Finanzchef Martin Gehrer (CVP) bekannt gegeben, im nächsten Februar nicht zur Wiederwahl anzutreten. Huser muss noch vor den Delegierten bestehen. Die Delegiertenversammlung der SVP findet am 28. Oktober in St. Margrethen statt. (sda/lom)

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