SVP Sevelen nominiert Mirco Rossi für Gemeinderat

SEVELEN. Am Montag traf sich die SVP Sevelen zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Ochsen in Sevelen. Präsident Rico Henzen durfte rund 20 Mitglieder im Brauhaus der Sevibräu begrüssen, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

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SEVELEN. Am Montag traf sich die SVP Sevelen zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Ochsen in Sevelen. Präsident Rico Henzen durfte rund 20 Mitglieder im Brauhaus der Sevibräu begrüssen, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt. Als erster Punkt auf der Traktandenliste stand die am 30. November stattfindende Ersatzwahl für die zurücktretende Gemeinderätin Annemarie Engler. Wie die SVP bereits angekündigt hatte, will sie mit der eigenen Kandidatur zeigen, dass sie das Geschehen in der Gemeinde gestalten, aber auch die entsprechende Verantwortung übernehmen will.

«Ausgewiesener Kandidat»

Mit Mirco Rossi präsentierte der Vorstand den Mitgliedern der SVP Sevelen einen jungen, ausgewiesenen und kompetenten Kandidaten. Der 31jährige, ausgebildete Polymechaniker, mit einer Weiterbildung an der BMS in Vaduz und einem Abschluss zum Techniker HF mit Fachrichtung Maschinenbau, lebt mit seiner Frau und den zwei Töchtern seit 2011 in Sevelen. Der im Nachbardorf Weite aufgewachsene Projektleiter und Konstrukteur arbeitet heute Teilzeit in Landquart beim Optosensorik-Hersteller Cedes. Die übrige Zeit arbeitet Mirco Rossi als Leiter Mechanik Entwicklung im elterlichen Betrieb.

In seiner kurzen Vorstellung legte Rossi dar, dass er sich nach dem Nein zur Fusionsabstimmung in seiner politischen Haltung bestätigt fühle. Als damaliger Fusionsgegner der ersten Stunde kämpfte er für die Selbständigkeit der Gemeinde Sevelen. Weiter will er mit seiner Kandidatur die volle persönliche, aber auch politische Verantwortung für das Nein zur Fusionsabstimmung übernehmen. Mirco Rossi wolle nun als Gemeinderat beweisen, dass die Gemeinde Sevelen auch ohne Fusion mit Buchs erfolgreich sein kann, heisst es in der Mitteilung. Weiter ist die SVP Sevelen überzeugt, dass mit der Ergänzung des Gemeinderates durch Mirco Rossi ein direkter Kontakt in den Kantonsrat nur von Vorteil für die Gemeinde Sevelen sei. Die anschliessende Nominationsabstimmung war danach nur noch Formsache.

Projekt Betagtenheim

Als zweites stand das Projekt Betagtenheim auf der Traktandenliste. Nach den einführenden Worten des Präsidenten über die einzelnen Gesichtspunkte und die Geschichte hinter der Studie des Planungsbüros Stauffer & Studach diskutierten die Mitglieder rege über die beiden möglichen Standorte. So wurden Pro und Contra beider Grundstücke dargelegt. Abschliessend kamen die Mitglieder der SVP Sevelen einstimmig zum Entschluss, dass die Variante Büelriet weiter zu verfolgen sei.

Ebenso einstimmig befanden die Mitglieder, dass über die Standortfrage des neuen Betagtenheims an der Urne abgestimmt werden sollte. Dies ist jedoch aus rechtlicher Sicht nur möglich, wenn an der Bürgerversammlung ein entsprechender Antrag gestellt wird. Der SVP-Vorstand erhielt von den Mitgliedern den Auftrag, die entsprechenden Vorarbeiten zu tätigen und die anderen Ortsparteien im Bezug auf die Unterstützung des Antrags zu kontaktieren. (pd)