SVP setzt gezielt auf «nur» fünf Kandidaten

REGION. Dass die SVP Werdenberg unüblicherweise mit «nur» fünf Kandidaten in die Kantonsratswahlen 2016 steigt (siehe W&O von letztem Montag), liegt nicht etwa an Personalmangel – das Vorgehen wurde bewusst so gewählt.

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REGION. Dass die SVP Werdenberg unüblicherweise mit «nur» fünf Kandidaten in die Kantonsratswahlen 2016 steigt (siehe W&O von letztem Montag), liegt nicht etwa an Personalmangel – das Vorgehen wurde bewusst so gewählt.

«Der Vorstand, aber auch die Versammlung der SVP haben sich dazu entschieden, mit den fünf stärksten Kandidaten ins Rennen zu steigen. Alle fünf Kandidaten sind in der Partei und der Region verankert und haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten für die SVP stark gemacht», sagt Vorstandsmitglied und Kantonsrat Mirco Rossi (Sevelen) auf Anfrage. «Ebenso kann ich hinzufügen, dass bei der SVP Werdenberg nur Kandidaten auf die Liste kommen respektive sind, welche eine <SVP-Ochsentour> vorweisen können.»

Die Lokalpartei ist auch stolz, dass man den Generationenwechsel geschafft habe, seien doch die ersten drei Kandidaten Sascha Schmid, Dominic Büchler und Mirco Rossi nicht älter als 33 Jahre. Das Bild einer jungen Partei zeige sich auch in der SVP-Fraktion im Kantonsrat. (ab)