Suppe und Gottesdienst, um ein Zeichen zu setzen

GRABS. «Sehen und handeln», so heisst der mehrjährige Slogan der ökumenischen Kampagne von «Brot für alle» und zeigt deren Grundanliegen: genau hinsehen, hinter die Fassade schauen, weltweite Zusammenhänge erkennen.

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GRABS. «Sehen und handeln», so heisst der mehrjährige Slogan der ökumenischen Kampagne von «Brot für alle» und zeigt deren Grundanliegen: genau hinsehen, hinter die Fassade schauen, weltweite Zusammenhänge erkennen. Die oft verborgenen Ungerechtigkeiten werden im Licht der christlichen Botschaft und mit Hilfe der Menschenrechte beurteilt, damit man der Ohnmacht entgegentritt, weltweit solidarisch ist, bewusst lebt und gemeinsam handelt. Die Plakate mit der auffälligen Lupe sollen helfen zu sehen und zu erkennen, was sonst übersehen wird. Die Lupe begleitet uns seit zwei Jahren als Erkennungszeichen durch die Aktion

In der kommenden Fastenzeit sind alle eingeladen, sich auf das rechte Mass zu besinnen. Die Initianten möchten aufzeigen, welche Folgen übersteigerte Konsumgewohnheiten haben und was man ganz persönlich verändern kann. Durch Besinnung und Begegnung will die Kampagne Mut machen, einfacher und solidarischer zu leben.

Die Evangelische Kirchgemeinde Grabs lädt alle Interessieren am Sonntag, 22. Februar, in die Kirche Grabs ein. Um 9.30 Uhr wird zur Einstimmung in die Fastenzeit ein Gottesdienst gefeiert. Dei Teilnehmer wollen mutig den Blickwinkel verändern, um zu sehen, wo man im täglichen Konsum etwas bewegen kann. Den Arbeiterinnen eine Stimme geben, das können eigentlich jede und jeder. Mit dem Einkauf kann jeder persönlich beispielsweise ein Zeichen setzen und sich so für die Rechte der Näherinnen und Näher engagieren. Konkrete Tips und Tricks erhalten die Teilnehmer von Maria Dörnenburg von Brot für alle im Impulsreferat, welches anschliessend an den Gottesdienst in der evangelischen Kirche stattfindet. (pd)

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