Südostbahn einigt sich mit Gewerkschaften

ST. GALLEN. Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und die Gewerkschaften haben sich auf ein neues Lohnsystem geeinigt. Dieses behandle alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich und eröffne ihnen Entwicklungsmöglichkeiten, heisst es in einer Medienmitteilung der SOB.

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ST. GALLEN. Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und die Gewerkschaften haben sich auf ein neues Lohnsystem geeinigt. Dieses behandle alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich und eröffne ihnen Entwicklungsmöglichkeiten, heisst es in einer Medienmitteilung der SOB.

Über zwei Jahre lang führte die SOB Gespräche und Verhandlungen mit dem Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV), dem Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) und dem Personalverband Transfair.

Lohnmaximum wird erhöht

Während die Detailanpassungen des Gesamtarbeitsvertrages im beiderseitigen Einvernehmen bereits im vergangenen Herbst beschlossen wurden, gab es zum Lohnsystem vorerst keine Einigung. Nun ist auch in diesem Punkt eine Lösung zustande gekommen, wie die SOB mitteilt. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im heutigen System beim Lohnbandmaximum angelangt sind, ergebe sich mit der Erhöhung des Maximums wieder Entwicklungspotenzial.

Einführung 2017 geplant

Alle Mitarbeitenden können bei Erfüllung ihrer Funktion innerhalb von maximal 20 Jahren das Lohnbandmaximum erreichen. Darüber hinaus profitieren rund 90 Lokführer von der Einführung des neuen Lohnsystems durch die Anpassung der Stufenlohnbänder, wie die SOB schreibt. Das Ergebnis der Verhandlung bewerte auch die Delegation der Gewerkschaften als positiv, heisst es im Communiqué weiter. Falls die Mitglieder der einzelnen Gewerkschaften zustimmen, soll das neue Lohnsystem auf den 1. Januar 2017 in Kraft treten. (red.)