Suche nach einem Mittel gegen hohe Preise

BERN. Die Kartellgesetzrevision ist beerdigt. Ihre Befürworter versuchen nun wenigstens jene Teile zu retten, die sich gegen die überhöhten Preise in der Schweiz richten. Der Appenzell-Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr (FDP) hat dazu eine parlamentarische Initiative eingereicht.

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BERN. Die Kartellgesetzrevision ist beerdigt. Ihre Befürworter versuchen nun wenigstens jene Teile zu retten, die sich gegen die überhöhten Preise in der Schweiz richten. Der Appenzell-Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr (FDP) hat dazu eine parlamentarische Initiative eingereicht. Sie beschränkt sich auf einen einzigen Artikel aus der Kartellgesetzrevision. Dieser soll der Wettbewerbskommission ein Instrument geben, um einfacher gegen Marktmissbrauch vorgehen zu können. Das Ziel: Lieferanten die Macht zu entziehen, als einziger Anbieter den Preis diktieren zu können.

Auch Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL) setzt sich mit einer Motion für eine abgespeckte Version der Kartellgesetzrevision ein. Sie sieht Massnahmen gegen überhöhte Preise vor. Sollten die Parlamentarier mit ihren Vorstössen nicht durchkommen, erwägen Konsumentenschützer eine Volksinitiative. (win) • SCHWEIZ 16