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Stete Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Entwicklung

Buchs Zum Betriebsstart im Jahr 1992 nannte sich die heutige Scuola Vivante noch Freie Volksschule Werdenberg. In das erste Schuljahr an der Schulhaus­strasse in Buchs startete man mit einer kleinen Kindergarten­klasse, im Jahr danach kam eine Primarstufe hinzu.

«Wir sind gestartet in einer Zeit, als die Digitalisierung und die damit verbundene Globalisierung ihren Durchbruch hatten. Als kleine und unabhängige Schule konnten wir mit der Freiheit, die der damals neu eingeführte Lehrplan uns gab, ungleich nahe an diesen grossen und schnellen gesellschaftlichen Entwicklungen teilnehmen», so Schulleiter Jürg Mäder. Der Betrieb war die erste Schule der ­Region mit 5-Tage-Woche, durchgehenden Blockzeiten und Mittagstisch im Angebot. Im Schuljahr 1995/96 startete die inte­grierte Oberstufe. In den folgenden Jahren baute die Schule ihre Struk­turen aus, schier unzählige Projekte inner- und ausserhalb der Schule wurden umgesetzt, bis im Schuljahr 2007/08 der Start im neuen Schulgebäude im Buchser Rietli und unter dem neuen Namen Scuola Vivante ­erfolgte. Die Schule wurde von Jahr zu Jahr aktiver, arbeitete mit Partnerschulen und an Projekten in aller Welt mit.

Eine Tüftelwerkstatt und ein Jugendtechnikum

Aus den vielen interessanten Schulprojekten ragt der Schulaufbau der école vivante in Marokko und die Filmproduktion «Mare nostrum – ein Konzert, eine Reise» heraus. Bekanntheit erlangt hat die Scuola Vivante auch mit der Brütwerk genannten öffentlichen Tüftelwerkstatt, in der Kinder allerlei Dinge er­forschen und herstellen. Das Brütwerk ist mittlerweile eine ­feste Institution und feiert Ende September das 10-Jahr-Jubiläum. Ebenfalls aus dem Umfeld der Scuola Vivante entstanden ist das Jugendtechnikum, welches jährlich an drei Mittwochnachmittagen an der Hochschule NTB peppige Vorlesungen für Kinder und Jugendliche anbietet. Nach der Einladung an die «Unesco Week of peace» in Kanada und an die Plattform Bildung 2030 in Bern ist die Schulleitung im ­September nach Liverpool ein­geladen, um das Schulmodell der Scuola Vivante als «good practice» einem internationalen Publikum von Bildungsexperten vorzustellen. (ab)

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