Stellungnahme abwarten

Der Wartauer Gemeindepräsident Beat Tinner und Paul Schlegel, Präsident der Ortsgemeinde als Verpächterin des Bodens der Fischerhütte, hätten die Einladung zur Teilnahme an der Fischer-Hauptversammlung nicht angenommen, sagte Vereinspräsident Fredy Kuratli. Das erntete vehemente Kritik.

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Der Wartauer Gemeindepräsident Beat Tinner und Paul Schlegel, Präsident der Ortsgemeinde als Verpächterin des Bodens der Fischerhütte, hätten die Einladung zur Teilnahme an der Fischer-Hauptversammlung nicht angenommen, sagte Vereinspräsident Fredy Kuratli. Das erntete vehemente Kritik.

Die Gemeinde gebe dem Fischereiverein Gelegenheit, zur Teilverfügung des kantonalen Amtes Stellung zu nehmen, und habe ihm gar die Frist dafür bis nach der Hauptversammlung verlängert, sagte Beat Tinner auf Anfrage des W&O. Nun sei es am Verein, zu entscheiden, wie er vorgehen wolle. Das Geschäft befinde sich noch auf Stufe der Baukommission und liege noch nicht beim Gemeinderat.

Die Gemeinde werde auf- grund der erwarteten Stellungnahme des Fischereivereins und jener der Pro Natura eine Verfügung zum eingereichten nachträglichen Baugesuch des Vereins erlassen. Dafür bilde die Teilverfügung des kantonalen Amtes die Grundlage. Die darin aufgeführten Rechtsgrundlagen sind laut Tinner für den Verein wenig verheissungsvoll. Dann sei es am Verein zu entscheiden, was er betreffend der Verfügung unternehme.

Und wann müsste abgebrochen werden? «Vollzugsfragen sind derzeit für den Gemeinderat noch kein Thema», hält Beat Tinner den Verfahrensstand fest. Das werde sicher nicht gleich mit der Verfügung zum Baugesuch passieren. (ts)