Starke Synchro-Schweizerinnen

An den Junioren-Weltmeisterschaften in Kazan (Russland) ist der Schweizer Equipe – mit im Team die Flöserin Vivienne Koch – einer der erfolgreichsten Auftritte seit langem gelungen.

Drucken
Teilen
Das Schweizer Team mit Vivienne Koch (im Bild links die Sechste von rechts) zeigte an den Junioren-Weltmeisterschaften starke Leistungen. (Bilder: pd)

Das Schweizer Team mit Vivienne Koch (im Bild links die Sechste von rechts) zeigte an den Junioren-Weltmeisterschaften starke Leistungen. (Bilder: pd)

SYNCHRONSCHWIMMEN. Die Schweizer Equipe mit der Grabserin Vivienne Koch sowie den Schwimmerinnen Maxence Bellina, Maria Piffaretti, Noemi Peschl, Joelle Peschl, Sarina Weibel, Melisande Jaccard, Lara Soto, Lucia Pinter, Fanny Eckstein, Corina Oettli, Miriam Praxmarer konnte im Teamwettkampf ins Finale einziehen und sich den ausgezeichneten elften Rang erschwimmen. In der Free Routine Combination knackten die Schweizerinnen sogar die Top Ten. Mit einer technisch anspruchsvollen und mitreissenden Kür holten sie sich den grossartigen achten Schlussrang. Damit waren die Junioren-Weltmeisterschaften für die Schweizer Delegation einer der erfolgreichsten internationalen Wettkämpfe seit langem.

Flöserinnen überzeugen

Für Koch war der Wettkampf damit aber noch nicht vorbei. Die 17-Jährige vertrat die Schweiz zudem im Solowettkampf. Bereits im Pflichtwettkampf – wo sie als zweitbeste Schweizerin den ausgezeichneten 27. Rang belegte – legte Koch den Grundstein für einen erfolgreichen Wettkampf. «Zusammen mit der Kürwertung konnte sie sich vor der Schwimmerin aus Frankreich auf dem zehnten Platz klassieren, was eine Superleistung ist und als aussergewöhnlicher Erfolg verbucht werden kann», erläutert Francesca Zampieri, Kochs Trainerin beim SC Flös Buchs.

Geglückte Premiere

Ebenfalls überzeugende Leistungen konnten die Flöserinnen Lara Mechnig und Marluce Schierscher zeigen. Die beiden traten für Liechtenstein an, welches zum ersten Mal überhaupt an Junioren-Weltmeisterschaften vertreten war. In der Pflichtwertung belegte Mechnig den 77. Rang. Schierscher folgte auf Rang 122 und klassierte sich damit ebenfalls in der ersten Hälfte des Teilnehmerfelds. Im Duett schlossen sie den Wettkampf auf Rang 18 ab – eine geglückte WM-Premiere für das Fürstentum Liechtenstein.

Im Solo verpasste Lara Mechnig den Einzug in den Final der besten zwölf nur knapp. Sie klassierte sich mit weniger als einem Punkt Rückstand auf die Zwölftplazierte aus Mexiko im Vorlauf auf Rang 13. Da die 16-Jährige jedoch noch zwei weitere Jahre in der Juniorenkategorie wird starten dürfen, ist dies ein vielversprechendes Ergebnis für die junge Schaanerin. (te)