Staatskanzlei schreibt Stelle nochmals aus

ST. GALLEN. Die Kritik an einem Personalentscheid in der St. Galler Staatskanzlei und der Verzicht von Claudius Luterbacher, die Stelle als Leiter des Ratsdienstes anzutreten, haben Folgen. Der Kanton hat die Stelle nochmals ausgeschrieben und gibt dem Ratspräsidium ein Mitspracherecht.

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ST. GALLEN. Die Kritik an einem Personalentscheid in der St. Galler Staatskanzlei und der Verzicht von Claudius Luterbacher, die Stelle als Leiter des Ratsdienstes anzutreten, haben Folgen. Der Kanton hat die Stelle nochmals ausgeschrieben und gibt dem Ratspräsidium ein Mitspracherecht.

Claudius Luterbacher war im Dezember von Staatssekretär Canisius Braun zum neuen Leiter Ratsdienst gewählt worden. Er hätte seine Stelle am 1. August antreten sollen. Luterbacher bleibt nun aber in seiner jetzigen Funktion als Kanzler und Ökonom beim Bistum St. Gallen. Grund für sein Umdenken sind Entscheide des Kantonsparlaments. Nun ist im «Tages-Anzeiger» ein Inserat für die vakante Stelle in der Staatskanzlei erschienen. Die Stellenausschreibung weise eine Nuance zum letztenmal auf, sagt Staatssekretär Canisius Braun. Gesucht wird ein Leiter der Ratsdienste und des parlamentarischen Kommissionsdienstes. (sda)