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ST.: Polizei muss im digitalen Bereich aufrüsten

Gallen Die Kantonspolizei benötigt mehr Fachwissen im Bereich Internetkriminalität. Wenn alles nach Plan läuft, sollte die neue «Cyber-Unit» Ende 2018 starten können.
Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei der Kantonspolizei St. Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei der Kantonspolizei St. Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Die Komplexität der Verbrechen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Nun soll eine Einheit geschaffen werden, die sich mit Verbrechen befasst, bei welchen digitale Medien verwendet wurden. Daher lancierten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei St. Gallen letzten Sommer das Projekt zum Aufbau einer sogenannten Cyber-Unit. Die Spezialeinheit soll sich mit den neuen kriminellen Handlungsformen des digitalen Zeitalters, auch Cyberkriminalität genannt, auseinandersetzen. Ziel sei es laut Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei, dass noch Ende dieses Jahres die spezialisierte Fachgruppe ihren Dienst aufnehmen kann. Dazu brauche es Personal mit Ermittlungserfahrung, Informatikkenntnissen und ausgeprägtem juristischem Wissen vor allem im internationalen Bereich.

Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft wollen die Cyber-Unit gemeinsam entwickeln. Dazu soll im November das Budget dem Kantonsparlament vorgelegt werden. Die Entwicklung einer Cyber-Unit sei nur möglich, wenn die Politik diese Bestrebungen konsequent mit den nötigen finanziellen Mitteln unterstütze, sagt Kühne. Die Kernaufgabe soll darin bestehen, Täterschaften im Internet auch über die Landesgrenzen hinaus aufzuspüren und der Strafverfolgung zuzuführen. Laut Kühne soll die Abteilung vorerst mit drei bis vier Personen besetzt werden. Diese müssten aus anderen Abteilungen rekrutiert werden. Daher sei es wichtig, dass die Politik diese Bestrebungen auch personell unterstütze. «Sonst wird man einmal bei Cyber-Delikten nach der Polizei rufen – und keine ist da.» (dh)3

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