St. Galler Regierung heisst das Standesbegehren gut

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St. Gallen/Grabs Die Kantons­regierung hat das Standesbegehren zur Aufstockung des Grenzwachtkorps gutgeheissen. Eingereicht worden war es von den drei Kantonsräten Sascha Schmid (SVP, Grabs), Rolf Huber (FDP, Oberriet) und Sandro Hess (CVP, Balgach).

Die Standesinitiative hat im Kern das Ziel, das Grenzwachtkorps personell aufzustocken und materiell zeitgemäss auszurüsten. Nur so könne gewährleistet werden, dass das Korps die derzeit wachsenden Herausforderungen im Bereich seiner Zoll- und Sicherheitsaufgaben sowie der illegalen Migration verstärkt wahrnehmen und zufrieden­stellend erfüllen kann, so die Einschätzung der drei Politiker hinter dem Standesbegehren. Wie die Kantonsregierung in ihrer gestern veröffentlichten Antwort festhält, heisst sie den Vorstoss aus mehreren Gründen gut. Eine der Hauptzielsetzungen der st.-gallischen Aussenpolitik sei eine aktive und umfassende Interessensvertretung auf Bundesebene. Vor einem Jahr ersuchte die Regierung die st.-gallischen Mit­glieder der Bundesversammlung, die Bestrebung zur Verbesserung der Situation des Grenzwachtkorps zu unterstützen. Die jüngsten Zahlen würden die Notwendigkeit unterlegen. Auch der Umstand, dass nach wie vor Personal zur Bewältigung der Migrationsproblematik ins Tessin geschickt werden müsse, bestärke die Regierung in der Unterstützung des Standesbegehrens, heisst es in der Antwort. (ab)