St. Galler KB erhält von der Regierung ein Korsett

ST. GALLEN. Die Annahme von US-Kunden durch die Hyposwiss Privatbank Zürich im Jahr 2008 ist «schwer verständlich» und war ein «Fehler». Das schreibt die St. Galler Kantonsregierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation des links-grünen Lagers. Die Hyposwiss war damals eine Tochter der St.

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ST. GALLEN. Die Annahme von US-Kunden durch die Hyposwiss Privatbank Zürich im Jahr 2008 ist «schwer verständlich» und war ein «Fehler». Das schreibt die St. Galler Kantonsregierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation des links-grünen Lagers. Die Hyposwiss war damals eine Tochter der St. Galler Kantonalbank (SGKB) und akquirierte Kunden mit Domizil USA auch noch, nachdem die UBS ihren Ausstieg aus diesem Geschäft bekanntgegeben hatte.

Mit dem Kauf der Hyposwiss Zürich und der Hyposwiss Genf hatte sich die SGKB auch auf Märkte wie Osteuropa und Lateinamerika vorgewagt. Das Eingehen solcher Risiken sowie Affären wie der Steuerstreit mit den USA sollen sich nicht wiederholen: Die Regierung hat eine Eigentümerstrategie erarbeitet, die der SGKB relativ enge Grenzen setzt – Konzentration auf den Heimmarkt, risikoarme Geschäfte, steuerkonforme Kundengelder. (T. G.) ? WIRTSCHAFT 31