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ST.: Die braune Kuh mit Mittelpunkt

Gallenkappel/Region An der Delegiertenversammlung des St. Galler Braunviehzuchtverbands konnten 52 Besitzer von 100 000er-Kühen, darunter auch einige aus dem Einzugsgebiet des Werdenberger & Obertoggenburger, geehrt werden.
Adi Lippuner
Die Besitzer der 100 000er-Kühe aus der Region Werdenberg und oberstes Toggenburg zusammen mit Andreas Wittenwiler, Präsident St. Galler Braunviehzuchtverband. (Bilder: Adi Lippuner)

Die Besitzer der 100 000er-Kühe aus der Region Werdenberg und oberstes Toggenburg zusammen mit Andreas Wittenwiler, Präsident St. Galler Braunviehzuchtverband. (Bilder: Adi Lippuner)

Adi Lippuner

redaktion@wundo.ch

134 Delegierte, dazu eine grosse Zahl Gäste, unter ihnen auch Regierungsrat Bruno Damann, Vorsteher des St. Galler Volkswirtschaftsdepartements, fanden sich am Samstag in St. Gallenkappel ein. «In der ländlich geprägten Gemeinde in Stadtnähe fühlt sich die bäuerliche und die nichtbäuerliche Bevölkerung wohl», so die Botschaft von Cornel Aerne, Vizepräsident der Gemeinde Eschenbach, zu der das Dorf St. Gallenkappel seit Januar 2013 gehört.

Andreas Wittenwiler aus Nesslau ist seit einem Jahr Präsident des St. Galler Braunviehzuchtverbands. Er führte speditiv durch die Versammlung. In seinem Jahresbericht übte Wittenwiler Kritik am Vorhaben des Bundesrates, den Grenzschutz im Agrarbereich abzubauen. «Diese negative Entwicklung dürfen wir nicht stillschweigend zur Kenntnis nehmen. Wir müssen auf- stehen und kämpfen, denn nur gemeinsam haben wir eine Chance.»

Sowohl Andreas Wittenwiler als auch Reto Grünenfelder, Präsident von Braunvieh Schweiz, hoben die Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit der «Braunen» hervor. 54 Kühe aus 52 Betrieben erreichten eine Lebensleistung von über 100000 Kilo Milch. Wichtig sind den Verantwortlichen des Braunviehzuchtverbandes auch die Gemeindeviehschauen. Im Kanton St. Gallen wurden, so der Präsident, an 57 Schauen 20351 Tiere aufgeführt. «Dies ist jeweils eine gute Gelegenheit, um bei den Konsumenten Verständnis für die Arbeit und die Anliegen der Landwirte zu wecken,» betonte Andreas Wittenwiler.

Geduld und «gutes Händchen» nötig

Wer in seinem Stall Kühe mit einer Lebensleistung von 100000 Kilo Milch oder mehr stehen hat, muss dafür einiges leisten. So war von Andreas Wittenwiler zu hören, dass es viel Liebe und Geduld braucht, damit die Kühe gesund bleiben und regelmässig Milch geben.

Und Reto Grünenfelder, Präsident von Braunvieh Schweiz, doppelte nach: «Es ist immer wieder eine grosse Freude, solche Kühe und ihre Besitzer ehren zu dürfen.» Unterstützt von Braunviehkönigin Patrizia Hobi, Flums-Hochwiese, durften die Besitzer der leistungsstarken Kühe die Gratulationen von Präsident Andreas Wittenwiler und Vizepräsident Matthias Eggenberger aus Grabs entgegen nehmen.

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