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SRG-Mitarbeiter kämpfen gegen No-Billag-Initiative

Abstimmung «Am 4. März wird nicht über eine Redimensionierung der SRG abgestimmt, sondern über alles oder nichts». Das schrieb der Direktor von Swissinfo, Peter Schibli, kürzlich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Swissinfo ist eine Unternehmenseinheit der SRG und wird zur Hälfte von dieser finanziert. Die Online-Plattform wäre also direkt betroffen von der No-Billag-Initiative, die am 4. März 2018 zur Abstimmung kommt.

Wie Schibli haben sich in den vergangenen Tagen auch andere SRG-Mitarbeiter gegen die Initiative ausgesprochen – mit dem Segen ihres Arbeitgebers. Gemäss den internen Leitlinien, welche die SRG Mitte Oktober definiert hat, dürfen die Angestellten des öffentlichen Rundfunks Stellung beziehen. Viele Mitarbeitende wollten «nicht einfach schweigen», sagt SRG-Sprecher Edi Estermann. «Sie sollen sich auch in den sozialen Medien zum Thema einbringen dürfen, weil diese heute Teil der modernen Kommunikation sind.» Ausgeschlossen sind gemäss den Leitlinien «direkte Abstimmungsempfehlungen».

Die No-Billag-Initiative fordert die Abschaffung der Empfangsgebühren. Eine Umfrage des Verbandes Schweizer Medien weist eine hohe Zustimmung für das Begehren aus. Die aktive Beteiligung der SRG-Mitarbeiter könne sich «durchaus positiv» auf die Meinungsbildung auswirken, so Estermann. (bär.)25

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