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SQUASH: Zweiter 4:0-Sieg in dieser Woche

Nach dem TV-Spiel vom Montag gegen Vaduz stand der Squashclub Grabs am Donnerstagabend erneut im Einsatz. Gegen den Tabellenvierten der NLA, Sihltal, setzten sich die Werdenberger erneut klar durch.
Miriam Küpper
Voller Fokus auf den Ball: Hohe Konzentration, wie hier im zweiten Satz, war bei Rudi Rohrmüller nicht immer vorhanden. (Bild: Miriam Küpper)

Voller Fokus auf den Ball: Hohe Konzentration, wie hier im zweiten Satz, war bei Rudi Rohrmüller nicht immer vorhanden. (Bild: Miriam Küpper)

Miriam Küpper

redaktion@wundo.ch

Der Team-Sieg war schon gesichert, als es auf dem Squash-Court am Donnerstagabend noch einmal spannend wurde. Rudi Rohrmüller hatte bei seinem Spiel gegen Andreas Dietzsch den seinen Sieg schon fast in der Tasche, als seine Konzentration merklich nachliess und er sich (zu viele) Fehler erlaubte. Rohrmüller erklärt: «Ich habe nach der 2:0-Führung Tempo rausgenommen, was es für Dietzsch einfacher gemacht hat, mich aus der Reserve zu locken.» Die übliche Spielweise im sogenannten «T» (entlang der Courtlinien) konnte Rohrmüller gegen seinen Gegner nicht mehr spielen, da dieser kurze auf schnelle Schläge folgen liess. «Den dritten Satz hat Dietzsch, vor allem für sein junges Alter, sehr gut gespielt», bemerkt die Grabser Nummer 1.

Bei einer 2:0-Führung nochmal einen Satz abzugeben, dürfe er sich aber dennoch nicht erlauben: «Ich muss die Konzentration und den Druck hochhalten, insbesondere, wenn das Team schon gewonnen hat.» Letztlich den Sieg gebracht hat Rohrmüller seine Erfahrung, noch einmal über den Schmerzpunkt hinauszugehen: «Das Alter macht’s, Gott sei Dank, aus», erklärt er mit einem Lächeln.

Yannick Wilhelmi setzte in seiner Begegnung mit Michael Müller diesen Grundsatz ausser Kraft und schickte seinen Gegner in schnellen drei Sätzen vom Platz. Ebenso abgeklärt und ohne Satzverlust ging es in den übrigen Begegnungen auf den Positionen 2 und 4 zu und her. Aqeel Rehman liessen seinem Gegner keine Chance zu agieren und ging nach grösstenteils kurzen Ballwechseln als Sieger vom Court. Viel spannender waren die Sätze zwischen Pasquale Ruzicka und seinem Kontrahenten Mark Brunner. Zweimal musste der Grabser in die Verlängerung, um sich den Satz zu holen.

Fehlen eines Stammspielers ausgeglichen

Luca Wilhelmi, der sonst auf Position 3 für den Squashclub Grabs spielt, bekam als Rekrut beim Militär keinen Urlaub und konnte so nicht zum Match antreten. Doch der Stammspieler konnte durch seinen Bruder Yannick auf der dritten und Pasquale Ruzicka vertrat den jüngeren der Wilhelmi-Brüder auf der vierten Position. Lange fehlen dürfe er dennoch nicht: «Luca Wilhelmi ist ein hervorragender Spieler, den wir sicherlich noch für die Endrunde brauchen werden», erklärt Rudi Rohrmüller. Der Deutsche verweist jedoch auch auf Grabs’ gute «Reserve-Spieler» auf den Plätzen 5 und 6, welche seiner Meinung nach das Soll gegen Sihltal erfüllt hätten.

Ein bisschen Glück sei für Grabs nichtsdestotrotz dabei gewesen, denn Sihltal trat nicht in Bestbesetzung auf. «Es wäre schwieriger gewesen, wenn Nicholas Müller (CH 1) und Dimitri Steinmann angetreten wären. Da hätten wir Glück, dass die beiden momentan in Übersee PSA-Tourniere spielen», so Rohrmüller. In der Endrunde seien die zwei Top-Spieler aber sicherlich wieder mit dabei: «Dann werden wir in der Endrunde sehen, wer wirklich das bessere Team ist», weissagt Rohrmüller weiter.

In die Endrunde – dort wollen die Werdenberger unbedingt hin. Das Ziel ist, mindestens den zweiten Platz zu erreichen. «Wir sind alle noch junge Spieler und sehr hungrig auf die Playoffs», erzählt Rohrmüller. Um aber die Leistung des letzten Jahres wiederholen zu können, müssten die Grabser noch mal eine Schippe drauflegen. «Wir müssen den Druck immer hochhalten, denn natürlich haben die anderen Teams auch gute Spieler.» So dürfe man sich nicht in Sicherheit wiegen und auch gegen Gegner der unteren Tabellenhälfte punkten. Wenn nicht, sässe die Konkurrenz den Grabsern mit heissem Atem im Nacken.

Grabs – Sihltal 4:0

Nach Sätzen: 12:1. – Nach Punkten: 142:93. Die Partien: Rudi Rohrmüller vs. Andreas Dietzsch 3:1 (11:5, 11:9, 6:11, 11:7). – Aqeel Rehman vs. Sandro Borner 3:0 (11:3, 11:3, 11:6). – Yannick Wilhelmi vs. Michael Müller 3:0 (11:7, 11:4, 11:7). – Pasquale Ruzicka vs. Mark Brunner 3:0 (11:9, 13:11, 13:11).

Rangliste: 1. Grabs 12 Spiele / 28 Punkte. 2. Pilatus Kriens 11/27. 3. Vaduz 12/27. 4. Sihltal 12/23. 5. Bern 12/20. 6. Vitis Schlieren 12/16. 7. Panthers 12/15. 8. Uster 11/13. 9. Grasshopper 12/6. 10. Schaff- hausen 12/2.

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