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SQUASH: Yannick Wilhelmi überzeugt

Dem Grabser gelingt an den French Junior Open in Lille am Wochenende in der Altersklasse U19 ein feiner zweiter Platz.
Yannick Wilhelmi (links) war die grosse Überraschung an den French Junior Open in Lille. (Bild: PD)

Yannick Wilhelmi (links) war die grosse Überraschung an den French Junior Open in Lille. (Bild: PD)

An den diesjährigen French Junior Open konnte Yannick Wilhelmi überzeugen. Das Turnier zählt zu den Superseries-Turnieren und gehört damit zur höchsten Junioren-Turnierkategorie weltweit. Seit Oktober 2017 spielt Wilhelmi in der Königsklasse U19. Er kann in der selben Kategorie auch nächstes Jahr wieder antreten. Der Grabser hatte im 64er-Ta-bleau mit 32 Spielern erst ein Freilos. Alle europäischen Topspieler der U19 waren anwesend. Dadurch hatte Yannick Wilhelmi eine Setzung auf Position 5/8. Die ersten beiden Spiele gegen Mohammed Al-Majidi (Irak) und Nils Rösch (Schweiz) konnte er in je in drei Sätzen klar gewinnen. Seine Setzung war somit erreicht.

Es folgte das Viertelfinalspiel gegen Sanjay Jeeva aus Belgien, der Nummer zwei des Europa-Rankings der Junioren. In einem hart umkämpften Krimi über fünf Sätze konnte sich Wilhelmi mit 11:9 durchsetzen. Die Partie war geprägt von zahlreichen Spielunterbrüchen wegen Let-Situationen, die auch viel mentale Stärke abverlangte. Immer wieder in guten Spielphasen durch Diskussionen mit dem Profi-Schiedsrichter unterbrochen zu werden ist schwierig.

Im Final fehlte die nötige Spritzigkeit

Gleichentags spät abends ging es Yannick Wilhelmi gegen die nächste Nummer zwei weiter. Im Halbfinal wartete Viktor Byrtus aus Tschechien, Nummer zwei des Turniers. Gegen Byrtus verlor Wilhelmi im Vorjahr den U17-Final mit 1:3. Beide sind dieses Jahr Frischlinge in der U19-Kategorie. Nach einem weiteren Krimi über eine Stunde ging Byrtus im fünften Satz die Luft etwas aus und das Grabser Squashtalent konnte mit 11:5 den Sieg holen, nachdem er im 4. Satz noch zwei Matchbälle abwehren musste. Die Sensation war geschafft, Wilhelmi erreicht in dieser Saison sein zweites Finalspiel an einem Superseries-Trunier.

Im Final hiess der Gegner Victor Crouin (Frankreich), aktuelle Nummer 104 der Welt (PSA Herren). Dies war eine noch härtere Herausforderung. Die Regenerationszeit mit nur 14 Stunden sehr kurz. Prompt war Wilhelmi nicht mehr so spritzig und durchhaltend. Trotzdem konnte er Crouin fordern und gab den ersten Satz nach zwei Satzbällen erst mit 13:15 ab. Im zweiten Satz fiel es ihm schwer und er machte viele Fehler. Crouin holte diesen mit 11:3 klar. Im dritten Satz waren Konzentration und Motivation wieder besser. Bis 9:9 waren sie ebenbürtig. Zum Schluss war Crouin nach 46 Minuten Spielzeit doch der verdiente Sieger.

Wilhelmi zeigte über die gesamten French Junior Open gesehen eine hervorragende Leistung und war die Überraschung des Turniers. (pd)

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