SQUASH: Triumph an Super-Series-Turnier

Dem Grabser Yannick Wilhelmi gelingt ein grosser Sieg. Er gewinnt in Hamburg die German Open und somit sein erstes Super-Series-Turnier. Im U17-Finalspiel bezwang Wilhelmi den Iren Sam Buckley in drei Sätzen.

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Auch im Finalspiel gegen Sam Buckley war Yannick Wilhelmi (rechts) der Chef im Court. (Bild: PD)

Auch im Finalspiel gegen Sam Buckley war Yannick Wilhelmi (rechts) der Chef im Court. (Bild: PD)

Nach seinen letzten Erfolgen durfte Yannick Wilhelmi an den German Junior Open in Hamburg in der Kategorie Boys U17 mit einer Setzung 3/4 ins Turnier starten. Am Freitagmittag spielte er nach einem Freilos gegen den Schweden August Svensson. Ihn schlug er klar in drei Sätzen (11:6, 11:3, 11:9). Als Nächstes spielte er gegen Tobias Weel aus Dänemark, dem er insgesamt nur 14 Punkte in drei Sätzen zugestand. So war der Viertelfinal geschafft. Weiter spielte er Samstagmittag gegen seinen Teamkollegen im Schweizer Kader, Nils Rösch. Auch Rösch fand gegen Wilhelmi kein Mittel – zu schnell und dominant spielte der Grabser. Wilhelmi gewann auch diese Begegnung klar mit 11:9, 11:6 und 11:8 in drei Sätzen.

Wilhelmi hatte Gegner aus Irland im Griff

Der Halbfinalgegner war für Yannick Wilhelmi keine unbekannte Nummer. Dem Iren Conor Moran war er in der Vergangenheit schon unterlegen. Der Ausgang der Partie war folglich ungewiss, aber Wilhelmi voll motiviert. Dies zeige sich deutlich im Spiel: Yannick Wilhelmi überfuhr den Iren mit 11:1, 11:3 und 11:6 sprichwörtlich – womit er in den Final einzog. Im zweiten Halbfinal standen sich zwei weitere Iren gegenüber. Es setzte sich Sam ­Buckley durch, gegen den sich Wilhelmi in Prag in fünf Sätzen geschlagen geben musste.

Die Spannung vor dem U17-Final war gross. Vor voller Tribüne starteten die Akteure ins Endspiel. Wilhelmi demonstrierte seine gute Form bereits im ersten Satz, er ging rasch mit 5:1 in Front. Durch eine Serie unnötiger Fehler kam Buckley aber wieder her­an. Von diesem Durchhänger erholte er sich rasch und sicherte sich den Satz mit 11:6. Im zweiten und dritten Satz liess sich der 16-jährige NLA-Squasher nicht mehr viele unnötige Punkte abnehmen und beendete diese mit 11:8 und 11:5. So war es geschafft: Yannick Wilhelmi gewinnt sein erstes Super-Series-Turnier. (pd)