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SQUASH: Top-Cracks mit dabei

Die 11. Rog-Trophy in Trübbach weist ein starkes Teilnehmerfeld auf. Angeführt wird die Setzliste von Dimitri Steinmann, der Schweizer Nummer drei.
Robert Kucera
Roger Baumann ist weder als aktiver Spieler noch als Organisator der Rog-Trophy müde und motiviert wie eh und je. (Bild: Robert Kucera)

Roger Baumann ist weder als aktiver Spieler noch als Organisator der Rog-Trophy müde und motiviert wie eh und je. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Der Organisator des traditionellen Squashturniers in Trübbach zu Jahresbeginn, Roger Baumann, blickt mit einem besseren Gefühl auf die Rog-Trophy als noch im letzten Jahr. «Das Teilnehmerfeld ist grösser und das Turnier ist stärker besetzt», gibt der Grabser, der beim SRC Vaduz Teil der NLA-Mannschaft ist, Auskunft. «Letztes Jahr führte ich das Turnier eine Woche zu früh durch», nennt er einen Grund für den Aufschwung. «Dieses Jahr spürte ich, dass die Motivation der Spieler, an diesem Turnier teilzunehmen, wieder da ist», freut sich Baumann.

Noch mehr Grund zur Freude bereitet ihm die Tatsache, dass am Wochenende 13./14. Januar in der Squashanlage Seidenbaum «Spieler dabei sind, die im Schweizer Squash was zu sagen haben.» Ausländische Top Cracks, wie etwa Titelverteidiger Davide Bianchetti (Italien) oder Jens Schoor (Deutschland) fehlen zwar ebenso wie der fünfmalige Sieger und Schweizer Nummer eins, Nicolas Müller. Doch an der 11. Austragung der Rog-Trophy wird erstmals ein Squash-Talent zu sehen sein, der, obwohl er im aktuellen Schweizer Ranking «nur» Dritter ist, als künftige Nummer eins gehandelt wird.

Rog-Trophy statt Bundesliga

Vorerst muss sich Dimitri Steinmann (Sihltal) aber damit begnügen, die Nummer eins der Rog-Trophy zu sein und Herausforderer Nummer eins von Nicolas Müller. Er gilt als klarer Favorit auf den Sieg in Trübbach. Sein ärgster Rivale wird Robin Gadola (Uster) sein. Die Schweizer Nummer vier ist folgerichtig in der Setzliste auf Position zwei zu finden. Hinter diesem Duo befindet sich eine starke Krienser Troika, bestehend aus Lukas Burkhart (CH10), Jan Kurzmeyer (CH13) sowie Céderic Kuchen (CH19). Über Steinmann äussert sich Rog-Trophy-Organisator Roger Baumann wie folgt: «Er ist das Aushängeschild des Turniers. Er wurde in Uster gross, wechselte dann zum Verein von Nicolas Müller. Sie sind Sparingpartner und spielen während eines Vierteljahres in der deutschen Bundesliga in Paderborn, dem Verein des ehemaligen Rog-Trophy-Champions Simon Rösner.» Baumann rechnet es Steinmann hoch an, dass er, obwohl Bundesliga-Spieltag wäre, ein Gastspiel in der Schweiz gibt.

Nichts an Faszination eingebüsst

Auch in seinem 11. Organisator-Jahr ist Roger Baumann agil und motiviert wie eh und je – wie auch im Court. «Ich bin immer noch Fan von diesem Sport», meint er mit einem Lächeln. Squash hat beim Grabser, obwohl er im privaten Bereich vor mehr Herausforderungen steht als noch zu Beginn der Rog-Trophy, nichts an Faszination eingebüsst. Obwohl es mit Aufwand verbunden ist, denkt er nicht daran, das Turnier in andere Hände zu geben. Denn schliesslich jagt er ja noch die Marke von seinem Teamkollegen Marcel Rothmund, der unter dem Namen Röff-Trophy, 13 Mal Organisator war. «Ich toppe ihn, wenn ich gesund bleibe. Und davon gehe ich aus», so Baumanns Kampfansage.

«Ich freue mich jedes Jahr auf den Austragungsmoment der Rog-Trophy», erzählt er weiter und hält fest, dass es ihm Freude bereitet, den jungen Spielern und deren Fortschritte zu verfolgen. Doch nicht nur die Spieler haben sich entwickelt in den letzten zehn Jahren. «Squash ist viel physischer geworden. Man muss unheimlich flink sein, es braucht Spritzigkeit.» Mit Taktik und Technik allein kommt man nicht mehr weit. Am Samstag ab 11.30 Uhr und am Sonntag ab 11.45 Uhr (Halbfinals 13.15 Uhr, Finalspiel etwa 17 Uhr) können sich Interessierte davon überzeugen.

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