SQUASH: Lockerer Pflichtsieg im ersten Spiel

Zum Saisonauftakt gab sich Grabs gegen Aufsteiger Schaffhausen keine Blösse und siegte souverän mit 4:0. Der klare Erfolg für die Werdenberger kam auch ohne Hilfe von ausländischen Spielern zustande, ausserdem fiel Luca Wilhelmi kurzfristig aus.

Robert Kucera
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Den Ball im Blick und den Gegner im Griff: Roman Huber gewinnt auch sein zweites NLA-Spiel. (Bild: Robert Kucera)

Den Ball im Blick und den Gegner im Griff: Roman Huber gewinnt auch sein zweites NLA-Spiel. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Im ersten NLA-Meisterschaftsspiel des Squashclubs Grabs in der neuen Saison sahen sich die einheimischen Zuschauer mit einer völlig neuen Mannschaft konfrontiert. Vom Stamm-Quartett stand nur Yannick Wilhelmi im Einsatz. Mit Pasquale Ruzicka spielte jedoch ein erfahrener Spieler, der schon häufig in der NLA ausgeholfen hat, auf der zweiten Position. Erst sein zweites Spiel bestritt dagegen Roman Huber. Zu seiner NLA-Feuer­taufe kam kurzfristig Michael Kriss. Denn am Tag vor dem ­Saisonstart verletzte sich Luca Wilhelmi nach einem Misstritt mit dem rechten Fuss, er fällt für zehn Tage aus.

Lässige Atmosphäre und viel Spass im Court

Doch auch in dieser ungewöhnlichen Zusammensetzung hatte die erste Grabser Mannschaft keine Mühe, den ersten Dreier der Saison einzufahren. Der Gast aus Schaffhausen musste die Heimreise sogar ohne einen einzigen Satzgewinn antreten. Der 39-jährige Huber genoss seinen Auftritt: «Ich finde es lässig, in der NLA zu spielen. Schon nur wegen der Atmosphäre, die Begeisterung der Zuschauer, die gute Stimmung im Team.» Doch er merkte es seinem Spiel an, dass er noch über einen Trainingsrückstand verfügt. So konnte er den einen oder anderen Ball erst spät sehen und sah Mängel im Bewegungsablauf. So versuchte er, mit Konstanz und einer tiefen Fehlerquote zu agieren. Was auch gelang. «Im ersten Satz machte ich zu viele Fehler. Nachher ist es besser geworden. Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden.» In seinem ersten NLA-Spiel errang der 36-jährige Michael Kriss gleich seinen ersten Sieg. «Es hat sich sehr gut angefühlt und es hat Spass gemacht», äussert er sich zur Affiche, an jenem Abend ­Spieler der ersten Grabser Mannschaft zu sein. Nervös sei er nicht gewesen. «Ich versuche, in jedem Spiel Spass zu haben – dann geht es leichter», verrät er sein Erfolgsrezept. Im konditionellen Bereich war er gegenüber seinem Kontrahenten im Vorteil. Im zweiten Satz sorgte er aber un­nötig für Spannung. Er liess ­seinen Gegner von 10:4 auf 10:9 herankommen. «Eine Konzen­trationsschwäche», so seine Analyse und meint weiter: «Das darf nicht passieren. Aber es ist nochmals gut gegangen.»

Zu weiteren Einsätzen in der NLA äussert sich das Duo unterschiedlich: «Jederzeit gerne! Ich springe gerne ein, wenn sie mich brauchen können», so Kriss. ­Huber verweist auf sein Alter und meint: «Ich gebe gerne Jüngeren den Vortritt. Die sollen so Erfahrungen sammeln.»

Grabs – Schaffhausen 4:0

Nach Sätzen: 12:0. – Nach Punkten: 132:80. Die Partien: Yannick Wilhelmi vs. Daniel Hoffmann 3:0 (11:9, 11:3, 11:9). – Pasquale Ruzicka vs. Roland Orendt 3:0 (11:7, 11:6, 11:4). – Roman Huber vs. Felix Stamm 3:0 (11:9, 11:5, 11:8). – Michael Kriss vs. Andreas Liechti 3:0 (11:7, 11:9, 11:4).