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SQUASH: Grabs fertigt Vaduz mit 4:0 ab

Das NLA-Derby, zugleich auch ein Spitzenspiel zweier Playoff-Anwärter, war an Einseitigkeit kaum zu überbieten. Die Werdenberger siegten klar, profitierten aber auch von einem Ausfall auf Liechtensteiner Seite.
Robert Kucera
Yannick Wilhelmi (rechts) lässt im Spiel gegen Michel Haug nichts anbrennen und gewinnt klar mit 3:0. (Bild: Robert Kucera)

Yannick Wilhelmi (rechts) lässt im Spiel gegen Michel Haug nichts anbrennen und gewinnt klar mit 3:0. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Wie wichtig der Einsatz einer Nummer 1 im Squash ist, zeigte sich im NLA-Derby zwischen dem SRC Vaduz und dem Squashclub Grabs, das am Montagabend in Uster (TV-Spiel) über die Bühne ging. Die Liechtensteiner mussten auf die Dienste von Jens Schoor verzichten – zweifelsohne die grössere Hypothek als der Ausfall von Luca Wilhelmi (Militär) auf Grabser Seite.

So gingen die Werdenberger Spieler in jeder Partie als die glasklaren Favoriten in den Court und verliessen diesen auch als klare Sieger. Kein einziger Satz wurde beim Derby-Sieg abgegeben, nur in einem einzigen Satz herrschte etwas Spannung.

Überlegen geführte Meisterschaftsspiele

Mit 2:0 Sätzen lag Aqeel Rehman gegen Roger Baumann im zweiten Court bereits voraus, als das erste TV-Spiel zwischen Rudi Rohrmüller und Davide Bianchetti endlich startete. Nach ausgeglichen und noch etwas fehlerhaften Start kam der Deutsche in Grabser Diensten immer besser ins Spiel. Er schlug mehr direkte Punkte als sein Kontrahent und beging auch weniger Fehler. Rohrmüller liess sich im dritten Satz auch nicht aus der Ruhe bringen, als er 0:3 zurück lag. Wenige Minuten später hiess das Verdikt 9:3 – acht direkte Punkte erzielte hier der Deutsche.

Als das zweite TV-Spiel, jenes zwischen Yannick Wilhelmi und Michel Haug, begann, stand der Grabser Sieg bereits fest. In der Zwischenzeit hat auch Simon Vaclahovsky sein Spiel gegen Marcel Rothmund gewonnen, der bei Vaduz Patrick Maier ersetzte. Das Spiel nahm Wilhelmi aber dennoch Ernst – und wie: Gleich mal mit 11:0 legte er los. In der Folge glich sich das Geschehen immer mehr aus, wobei Wilhelmi nie die Kontrolle über das Spiel verlor. Die gewonnenen drei Punkte gegen Vaduz bringt Grabs in eine gute Ausgangslage im Kampf um die Playoff-Plätze.

Favorit im Heimspiel gegen Sihltal

Morgen Donnerstag könnte es noch besser aussehen: Grabs empfängt Sihltal und kann mit einem Sieg einen direkten Gegner weiter distanzieren, zumal die Zürcher mit Nicolas Müller und Dimitri Steinmann zwei prominente Abwesende in ihren Reihen haben. In sämtlichen Partien (Rudi Rohrmüller gegen Andreas Dietzsch, Aqeel Rehman gegen Sandro Borner, Luca Wilhelmi gegen Michael Müller, Yannick Wilhelmi gegen Mark Brunner) sind die Werdenberger in der Favoritenrolle. Selbst dann, wenn Luca Wilhelmi nicht vom Militär Urlaub erhält und durch Pasquale Ruzicka ersetzt wird. Spielbeginn in der Squashanlage Grabs ist um 19.30 Uhr.

Vaduz – Grabs 0:4

Nach Sätzen: 0:12. – Nach Punkten: 50:132. Die Partien: Davide Bianchetti vs. Rudi Rohr- müller 0:3 (3:11, 4:11, 5:11). – Roger Bau- mann vs. Aqeel Rehman 0:3 (5:11, 5:11, 5:11). – Michel Haug vs. Yannick Wilhelmi 0:3 (0:11, 4:11, 9:11). – Marcel Rothmund vs. Simon Vaclahovsky 0:3 (1:11, 5:11, 4:11).

Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Pilatus Kriens 27. 2. Grabs 25. 3. Vaduz 24. 4. Sihltal 23. 5. Bern 17. 6. Vitis Schlieren 15. 7. Uster 13 (+2). 8. Panthers 13 (-10). 9. Grasshopper 6. 10. Schaffhausen 2.

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