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SQUASH: Erster Punktverlust im vierten Spiel

Nach drei Siegen in Folge mussten sich die Grabser Herren daheim gegen Vitis Schlieren, dem Sieger der Meisterschaft der letzten Saison, mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben.
Michael Vetsch
David Heath (rechts) gab nach einer Verletzungspause in Grabs sein Comeback. (Bild: Michael Vetsch)

David Heath (rechts) gab nach einer Verletzungspause in Grabs sein Comeback. (Bild: Michael Vetsch)

Michael Vetsch

redaktion@wundo.ch

Schon früh war ersichtlich, dass es keinen ruhigen Abend geben würde, der Ausgang der Spiel­runde war bis zum Schluss ungewiss. Nachdem die ersten drei Partien gespielt worden waren, mussten die Grabser bereits ein wenig zu zittern beginnen. Während David Heath (Position 2) und Florian Mader (Position 4) ihre Partien in jeweils drei Sätzen verloren hatten, konnte Pasquale Ruzicka (Position 3) mit einem Sieg über vier Sätze die Chance auf einen Punkt aufrechterhalten.

Der Ausgang im Schlussspiel zwischen Rudi Rohmüller (Position 1) und dem gegnerischen Spieler, Valentin Rapp, war dann lange Zeit unklar. Mit 11:2 und 11:4 konnte Rohmüller die beiden ersten Sätze doch noch relativ klar gewinnen. Er überzeugte mit viel Spielintelligenz, suchte lange, schnelle Bälle und machte seinerseits kaum Eigenfehler. So hatte es der Gegner ständig sehr schwer und wurde zu schlechten Bällen gezwungen. «Leider konnte Rudi Rohmüller das gute Spiel nicht weiterziehen, machte nun einige schlechte Entscheidungen und Valentin Rapp kam besser ins Spiel», analysiert David Heath, welcher das Spiel seines Team­kameraden beobachtet hatte, und fügt an: «Es kam dann hinzu, dass im dritten Satz viele schnelle Ballwechsel gespielt wurden und dies dann zwischenzeitlich zu Rohmüllers Verhängnis wurde.» Nachdem auch der vierte Satz mit 8:11 an den Gegner gegangen war, ging es im fünften Satz nun darum, ob Schlieren die Runde komplett gewinnen, oder aber die Grabser noch zu einem Unentschieden kommen können. «Es war wichtig, dass Rudi schnell wieder einige Punkte machen konnte, um ein besseres Gefühl zu erhalten. Ansonsten wäre es schwer für ihn geworden», kommentiert Heath den späteren Sieg von Kollege Rohmüller.

Mit dem Comeback insgesamt zufrieden

Nebst dem doch noch gewonnenen Punkt für die Grabser gab es einen weiteren, sehr positiven Anlass. Für David Heath war das nämlich nicht nur das erste Spiel der laufenden Saison, sondern beinahe das erste Spiel des kompletten Jahres. Nachdem er sich im vergangenen Winter an seinem Rücken verletzt hatte, konnte er erst jetzt wieder in einen rich­tigen Wettkampf einsteigen und zieht nun seine Bilanz: «Ich habe meinen Rücken immer wieder ein wenig gespürt, doch es war ein gutes Gefühl, wieder einmal einen richtigen Match zu spielen», erklärt Heath sein Comeback und fügt an: «Normalerweise wäre ich aber nicht eingesetzt worden – ich habe nur den Platz für die beiden jungen Wilhelmi-Brüder eingenommen, welche beide nicht am Spiel teilnehmen konnten.» Heath war seinem Gegner in ­keinem Moment unterlegen und konnte mit seiner langjährigen Erfahrung seine Schwächen gekonnt überspielen. Nichtsdestotrotz gab es Situationen, in welchen er spürte, dass er noch nicht ganz hundert Prozent fit ist: «Wenn der Gegner richtig schnell spielt, dann erreiche ich den Ball teilweise nicht mehr. Oder manchmal kann ich auch nicht ganz durchziehen», bedauert ­David Heath im Gespräch mit dem W&O.

Grabs – Vitis Schlieren 2:2

Nach Sätzen: 6:9. – Nach Punkten: 125:130. Die Partien: Rudi Rohrmüller vs. Valentin Rapp 3:2 (11:2, 11:4, 3:11, 8:11, 11:6). – David Heath vs. Jonas Dähler 0:3 (9:11, 7:11, 9:11). – Pasquale Ruzicka vs. Dany Oeschger 3:1 (7:11, 11:6, 11:4, 11:9). – Florian Mader vs. Campbell Wells 0:3 (7:11, 4:11, 5:11).

Rangliste: 1. Pilatus Kriens 11 Punkte (13:3). 2. Grabs 10 (12:4). 3. Vaduz 9 (12:4). 4. Bern 8 (11:5). 5. Sihltal 6 (10:6). 6. Vitis Schlieren 6 (7:9). 7. Uster 4 (6:6). 8. Grasshopper 3 (4:8). 9. Panthers 0 (1:15). 10. Schaffhausen 0 (0:16).

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