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SQUASH: Die Siegessträhne hält an

Der Squashclub Grabs kann nach dem 3:1-Sieg gegen Pilatus Kriens weiter feiern. Die Werdenberger sind weiterhin Tabellenführer und können wieder auf den im Militärdienst weilenden Luca Wilhelmi zählen.
Miriam Küpper

Miriam Küpper

redaktion@wundo.ch

Beim NLA-Spitzenspiel des Tabellenführers Grabs und dem drittplatzierten Pilatus Kriens zeigten beide Teams rasantes Squash. Positiv ins Auge fiel vor allem Yannick Wilhelmi, der nach einer konstanten Leistungssteigerung in den letzten Wochen ein hervorragendes Spiel ablieferte und seinen Gegner in drei Sätzen abfertigte. Der jüngere Wilhelmi-Bruder fand gut in die Partie und ging schnell im ersten Satz in Führung. Diese Freude hielt jedoch nicht lange, als sein Gegner etwas verspätet auch aggressive Angriffe wagte. Den Satz gewann Wilhelmi knapp mit 13:11. In den beiden darauffolgenden Sätzen bewies er jedoch bei langen Ballwechseln die bessere Kondition und siegte mit 11:8 und 11:5. Damit hat er die beste Bilanz des Abends, dicht gefolgt von Rudi Rohrmüller.

Rohrmüller machte bei seiner Partie gegen Roman Allinckx ebenfalls eine gute Figur und behielt mit dem Sieg über drei Sätze eine weisse Weste. Bei Rohrmüller war es wieder einmal seine lange Squasherfahrung, die ihm gegen seinen jungen, flinken Gegner zum Sieg verhalf. Mit zielgenauen Bällen machte Rohrmüller Allinckx müde und bewies letztlich den längeren Atem.

Luca Wilhelmi hat Sätze vergeben

Nicht ganz so gut wie bei seinen Teamkollegen lief es im ersten Satz für Aqeel Rehmann. Er fand nicht gut ins Spiel und schien perplex von den aggressiv geschlagenen Bällen seines Gegners. Der erste Satz war bald entschieden: Mit 8:11 verlor Rehmann gegen den Krienser Benjamin Fischer. In den Sätzen darauf drehte der Grabser jedoch das Blatt und machte mit 11:3 und 11:4 kurzen Prozess. Im vierten Satz versuchte Fischer noch einmal ranzukommen, doch Aqeel Rehmann behielt die Oberhand und gewann mit 3:1 Sätzen.

Ganz so rosig ging es für Luca Wilhelmi leider nicht aus: Er verliert in vier Sätzen gegen Patrick Miescher. «Da ich im letzten Monat nur dreimal trainieren konnte, bin ich froh, überhaupt einen Satz geholt zu haben», erklärt Luca Wilhelmi. Miescher habe ihn im Spiel seine Stärken nicht ausspielen lassen: «Über die Mitte zu spielen ist eine meiner Stärken und er hat mich eher hinten im Feld stehen lassen.»

Nichtsdestotrotz ist Wilhelmi zuversichtlich, denn er darf von nun an, trotz Militärdienst, dreimal wöchentlich trainieren gehen. Damit hofft er, zu alter Form zurückzufinden. «Die taktischen Belange, also wann ich welchen Ball spiele, und die «Finesse of Squash», also das Stop and Go, waren mein Hauptproblem.» Im letzten Satz, den er mit 2:11 verlor, habe er einfach die falschen Bälle gespielt und er habe auch konditionell nicht mehr mithalten können: «Ich bin am Schluss müde geworden – da muss ich dran arbeiten», erklärt der Werdenberger entschlossen.

Positionswechsel bei Grabs

«Wenn mein Bruder mich bald mit den Punkten überholt, spiele ich auf der Vier und er auf dem 3. Platz – für mich wäre das besser», erzählt Luca Wilhelmi lachend. Luca Wilhelmi würde auf dem höheren Rang mehr zu tun kriegen, aber dies auch gut meistern: «Er trainiert sechs Mal pro Woche, da wird er froh sein, auf dem höheren Platz zu spielen.» Mit diesem Positionswechsel seien sie gewappnet für die Playoffs. Rohrmüller auf der Eins, Rehmann auf dem zweiten Rang, Yannick Wilhelmi an dritter Stelle und Luca Wilhelmi auf der Vier: «Das wird ein gutes Team für die Playoffs, mit dem Team können wir was reissen.» Als Ziel visieren die Grabser eine ähnliche Leistung wie die Silbermedaille vom letzten Jahr an. Zu spielen vor den Playoffs sind noch zwei Matches, eines auswärts und in drei Wochen das letzte Heimspiel vor der Endrunde. Wenn die Grabser ihre Leistung beibehalten und Luca Wilhelmi zurück zu seinem gewohnten Spiel findet, können die Werdenberger den Playoffs selbstbewusst entgegenblicken.

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