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SQUASH: Bestbesetzung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Qualifikationswürfel sind gefallen: Das Grabser NLA-Team beendet die Meisterschaft auf Platz zwei hinter dem Lokalrivalen Vaduz. Für das Playoff-Halbfinalspiel scheinen die Werdenberger aber den bezwingbareren Gegner erwischt zu haben.
Robert Kucera
Ein gewohntes Bild an Superseries-Turnieren, in der NLA aber nie der Fall: Yannick Wilhelmi (vorne) mit seiner Maske. (Bild: PD)

Ein gewohntes Bild an Superseries-Turnieren, in der NLA aber nie der Fall: Yannick Wilhelmi (vorne) mit seiner Maske. (Bild: PD)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

Mit einem 3:1-Sieg über Panthers Kriens hat der Squashclub Grabs die NLA-Qualifikationsphase erfolgreich abgeschlossen. Schon vor dem Spiel stand fest, dass die Werdenberger auch dieses Jahr nach Uster zu den Playoffspielen reisen dürfen. Nun ist auch klar, dass Grabs Zweiter ist und im Halbfinal von Freitag, 6. April, auf Pilatus Kriens trifft.

Womöglich ist dieser Gegner auf dem Weg in den Final eine lösbarere Aufgabe als jene, die Quali-Sieger Vaduz mit Sihltal vorgesetzt erhält. «Beide Gegner sind ziemlich unschön», hält Luca Wilhelmi fest. «Ich habe lieber Kriens als Gegner», meint dagegen sein Bruder Yannick. «Wenn Sihltal in Bestbesetzung kommt, haben sie die Nummern eins und drei der Schweiz. Setzen sich auf den anderen Positionen Ausländer ein, sind sie Meister.»

«Wenn Aqeel spielt, haben wir eine gute Chance»

Im Wort «Bestbesetzung» ist der Schlüssel zum Titelgewinn der Saison 2017/18 verborgen. Fällt die Nummer eins oder zwei eines Teams aus, sind Meisterträume bereits vorbei. Darum hofft Luca Wilhelmi für das Spiel gegen Kriens: «Beide Teams in Best- besetzung – das gäbe spannende Spiele.» Entscheidend aus Sicht von Grabs ist, ob Aqeel Rehman, der wegen einer Zerrung gegen die Panthers kurzfristig ausfiel, für die Playoffs in den Court zurückkehrt. «Ohne ihn hätten wir ziemlich schlechte Karten gegen Kriens. Aber wenn Aqeel spielt, haben wir eine gute Chance», äussert sich Luca Wilhelmi, der in der Endausmarchung um den Meistertitel wegen der Rekrutenschule nicht in Bestform antreten wird, «aber ich kann wieder etwas mehr trainieren und so wie es aussieht, darf ich spielen». Gesetzt ist sein jüngerer Bruder, der ebenfalls hofft, dass Rehman den Squashclub Grabs auf Position zwei vertritt. «In Bestbesetzung zu spielen ist wichtig, sonst fehlt uns ein sehr guter Spieler.» Und mit Blick auf den Halbfinal gegen Kriens meint er: «Unser Ziel ist der Final. Aber es wird hart.

Wilhelmis vermochten das Blatt zu wenden

Obschon vor dem Spiel gegen die Panthers feststand, dass Grabs auch dieses Jahr die Playoffs bestreiten darf, war es alles andere als eine Kehraus-Partie. Nur auf der vierten Position, hier sprang Pascal Schneider kurzfristig ein, gab es klare Verhältnisse. In den anderen Spielen ging es eng zu und her, besonders die Wilhelmis hatten hart zu beissen, um ihre Siege ins Trockene zu bringen und traten unter ungünstigen Bedingungen an: Yannick spielte am Sonntag im Ausland eine 5-Satz-Partie, Luca durfte am Spieltag im Militär einen 30-Kilometer-Marsch mit Gepäck unter die Füsse nehmen. «Deshalb habe ich eher überraschend gewonnen», hält Luca fest. Das Spiel vermochte er zu drehen, indem er Lobbälle einstreute und das Tempo rausnahm, «sodass ich weniger laufen muss», meint er lachend.

Viel Mühe bekundete Yannick mit dem druckvollen Spiel des Gegners. «Am Schluss habe ich den Kopf eingeschaltet», schildert er die Wende im vierten Satz, als er aus einem 5:10 ein 12:10 machte.

«Fühle mich wohler, wenn ich ohne Maske spiele»

Gewinnt Yannick Wilhelmi in der NLA seine Spiele, gibt es einen wesentlichen Unterschied zu internationalen Einsätzen: Der Grabser spielt ohne Maske. Doch diese, oder eine Brille, ist bei den internationalen Juniorenturnieren obligatorisch. «Weil Profis exakter und auf einem höheren Level spielen, ist die Chance klein, dass der Schläger ans Gesicht geht», erklärt Wilhelmi, weshalb er in der NLA «oben ohne» antritt. Die noch nicht ausgereifte Spielweise bei den Junioren ist der Grund, weshalb man sich schützen muss. An die Maske hat er sich gewöhnt, «es funktioniert, sie stört mich nicht». Und er muss das Hilfsgerät weniger oft wegen des Schweisses putzen als eine Brille. «Aber ich fühle mich wohler, wenn ich ohne Maske spiele», hält er fest, dass nach der Juniorenzeit das Tragen einer Maske keine Option sei.

Grabs – Panthers 3:1

Nach Sätzen: 9:7. – Nach Punkten: 148:146. Die Partien: Rudi Rohrmüller vs. Cédric Kuchen 3:1 (12:10, 5:11, 11:6, 11:9). – Luca Wil- helmi vs. Nils Rösch 3:2 (11:4, 6:11, 6:11, 11:5, 11:5). – Yannick Wilhelmi vs. Amadeo Costa 3:1 (11:13, 14:12, 11:6, 12:10). – Pascal Schneider vs. Yanick Buric 0:3 (5:11, 6:11, 5:11).

Schlussrangliste Qualifikation: 1. Vaduz 41. 2. Grabs 39. 3. Pilatus Kriens 38. 4. Sihltal 37. 5. Bern 33. 6. Uster 28. 7. Vitis Schlieren 22 (6 Siege). 8. Panthers 22 (4 Siege). 9. Grass- hopper 8. 10. Schaffhausen.

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