SQUASH: Auf Messers Schneide

Die NLA-Partie zwischen dem Sihltal und Grabs von Donnerstag hätte auf beide Seiten kippen können. Am Ende setzten sich die Werdenberger mit 3:1 durch, zwei der drei Erfolge wurden erst im fünften Satz realisiert.

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Nach verlorenem Startsatz kämpft sich Yannick Wilhelmi zurück und gewinnt gegen Luca Zatti in vier Sätzen. (Bild: Robert Kucera)

Nach verlorenem Startsatz kämpft sich Yannick Wilhelmi zurück und gewinnt gegen Luca Zatti in vier Sätzen. (Bild: Robert Kucera)

Dem Squashclub Grabs ist im Auswärtsspiel im Sihltal ein grosser Schritt in Richtung Playoff-Qualifikation gelungen. Der 3:1-Sieg darf in diesem Zusammenhang ebenfalls als «gross» bezeichnet werden. Denn das Sihltal trat mit den Nummern eins und zwei der Schweiz an, ausserdem behielten zwei Grabser im Entscheidungssatz die Nerven und setzten sich durch.

Im zürcherischen Langnau am Albis ging es folglich hoch zu und her. Nur auf Position eins gab es einen diskussionslosen 3:0-Sieg. Nicolas Müller bezwang den Deutschen in Grabser Diensten, Rudi Rohrmüller, mit 11:6, 11:8, 11:7. Die einzelnen Satzergebnisse lassen aber erahnen, dass Müller der Sieg nicht leicht gemacht wurde, sich aber punkto Satzverluste schadlos hielt.

Drei enge Partien auf Positionen zwei bis vier

In den anderen drei Partien fand jeweils eine Wende statt. Der jüngste Spieler, Yannick Wilhelmi auf Position vier, ging im ersten Satz gegen Luca Zatti noch mit 4:11 sang- und klanglos unter. Danach glich sich die Partie aus, in den nachfolgenden zwei Sätzen herrschte Hochspannung, beide Male ging es in die Verlängerung, die Wilhelmi mit 12:10 und 15:13 für sich entschied. Im vierten Satz liess der Grabser nichts mehr anbrennen und setzte sich mit 11:7 und mit dem Endresultat von 3:1 durch. Auch sein älterer Bruder Luca machte es spannend. Nach drei Sätzen lag er 1:2 hinten (11:6, 8:11, 6:11), Andreas Dietzsch war auf Siegeskurs. Doch dann drehte Luca Wilhelmi so richtig auf und spielte seinen Gegner regelrecht an die Wand. Mit 11:2 im vierten und 11:6 im Entscheidungssatz hatte Dietzsch das Nachsehen.

Wie sein Teamkollege auf Position drei, bewies auch die Grabser Nummer zwei, Aqeel Rehmann, im fünften Satz, dass er in ausgezeichneter mentaler Verfassung ist. Nach einem 8:11 im ersten Durchgang wendete er das Blatt gegen Dimitri Steinmann, siegte 11:4 und 11:8. Die Schweizer Nummer zwei gab sich nicht geschlagen und erzwang den Entscheidungssatz mit einem 7:11. In diesem waren dann aber die Kräfteverhältnisse klar verteilt, Rehman setzte sich mit 11:4 durch. (kuc)