Spuhler rechnet mit Parität von Franken und Euro

BERN. Der Währungsschock ist nicht ausgestanden. Peter Spuhler befürchtet, dass der Franken eher in Richtung der Euro-Parität als gegen 1.20 geht. Das sagt der Stadler-Rail-Chef im Interview mit unserer Zeitung. Er ist denn auch nicht so zuversichtlich wie viele Konjunkturauguren.

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BERN. Der Währungsschock ist nicht ausgestanden. Peter Spuhler befürchtet, dass der Franken eher in Richtung der Euro-Parität als gegen 1.20 geht. Das sagt der Stadler-Rail-Chef im Interview mit unserer Zeitung. Er ist denn auch nicht so zuversichtlich wie viele Konjunkturauguren. «Die Bewährungsprobe wird Ende Jahr kommen.» Jetzt seien die Auftragsbücher der Industrie und jene von Stadler-Rail dank der beiden Vorjahre noch gut gefüllt. Der Thurgauer kritisiert den Zeitpunkt der Aufhebung des Mindestkurses, der einer Bankrotterklärung entspreche.

Spuhler warnt weiter vor der Erbschaftssteuer-Initiative, über die das Stimmvolk im Juni entscheidet. Im Fall von Stadler-Rail hätte eine Annahme Steuerforderungen in dreistelliger Millionenhöhe zur Folge, sofern die Firma dereinst eines seiner Kinder übernehmen will. Zudem würde Substanz abfliessen, die für Investitionen, Innovationen und neue Technologien fehlen würde. «Das würde Arbeitsplätze gefährden», sagt Peter Spuhler voraus. (tga) • SCHWEIZ 19

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