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SPRINGREITEN: Werdenbergerinnen reiten an die Spitze

Der Reitverein Gonzen führte am Wochenende das traditionelle Rheinwald-Springen in Sargans durch. Martina Guntli und Bettina Schlegel ritten gleich zweimal in die Top drei.
Corinne Hanselmann
Martina Guntli (links) und Bettina Schlegel stossen auf den Sieg und die gute Platzierung an. (Bild: Corinne Hanselmann)

Martina Guntli (links) und Bettina Schlegel stossen auf den Sieg und die gute Platzierung an. (Bild: Corinne Hanselmann)

Corinne Hanselmann

corinne.hanselmann@wundo.ch

Als eines der wenigen Turniere in der Umgebung, das noch auf einem Wiesenplatz stattfindet, hat es die Springkonkurrenz Sargans nicht leicht, sich zu behaupten und Teilnehmer anzulocken. Dabei würde es sich lohnen: Kaum ein anderes Turnier kann einen solch schönen Springplatz – auf einer Waldlichtung gelegen – bieten. Fast rundherum können die Zuschauer das Geschehen verfolgen und es herrscht stets eine freundliche familiäre Stimmung. «Zudem dürfen bei uns alle Klassierten beritten an die Siegerehrung», betont OK-Präsident Patrick Tschirky. Das Turnier sei «halt noch ein wenig wie ­früher».

Auch an der Hauptprüfung, einem Springen über 115 Zentimeter nach Wertung C (Fehler werden in Strafsekunden um­gerechnet), hält man seit Jahren fest. Es stand am Sonntag­nachmittag auf dem Programm. Andreas «Nesi» Zindel aus Maienfeld zeigte mit seinem Pferd ­Genius vom Wichenstein eine fehlerfreie, schnelle Runde. Etwas schneller war nur Martina Guntli aus Sennwald mit Royal Rubina, doch sie machte einen Fehler, welcher 4 Strafsekunden und Platz 2 bedeutete. Mit einer schönen fehlerfreien Runde ritt Bettina Schlegel aus Weite mit Liza Silva auf Platz drei. Mit ihrem zweiten Pferd Rabbitsfield Rose Abbey klassierte sich Schlegel zudem im fünften Rang.

In der vorangegangenen Prüfung R/N 110 mit Stechen be­legten dieselben Reiter die ersten Plätze, jedoch in anderer Reihenfolge. Guntli gewann vor Schlegel. Zindel wurde Dritter.

Bedauerlicherweise waren in beiden Prüfungen nur 15 Reiter am Start. Als Gründe dafür nennt der OK-Präsident den ­Wiesenplatz und die schlechten Wetterprognosen, wegen denen keine Nachnennungen eingingen. Viele Reiter starten heutzutage lieber nur noch auf den Sand­plätzen.

Unverständnis für die stetig abnehmende Bereitschaft von Reitern, auf Wiesenplätzen zu starten, zeigte Platztierarzt ­Heinrich Ehmann. «Das hier ist ein optimal federnder Boden», sagte er im Gespräch mit dem W&O. «Ein natürlicher Boden und ideal für Pferde.» Dass der Platz auch gegen Schluss des Turniers noch sehr gut im Schuss war, bewiesen die rasanten Ehrenrunden der Klassierten.

Werdenberger erritten mehrere Klassierungen

Am Samstag fanden zwei Springprüfungen über 100 und 105 Zentimeter statt. Dabei konnten Cornelia Besmer aus Werdenberg mit Coco Cool sowie Matthias Hutter aus Salez mit Cayetana je einen dritten Rang erzielen. Fabienne Schadegg aus Salez wurde mit Cervino einmal Vierte.

In den Prüfungen B/R 90 und 95 klassierte sich die Sevelerin Anna Beck mit Killychoice in den Rängen acht und elf. Einen guten zweiten Rang erritt Tanja Stampfli aus Werdenberg mit Siberie in der Einsteigerprüfung B 70.

Am Samstagabend organisierte der Reitverein Gonzen zudem ein actionreiches Bubblesoccer-Turnier im Rheinwald.

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