Spitex-Tarife sollen steigen

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St. Gallen Die Kantonsregierung hat die Erfahrungen mit der 2011 eingeführten Pflegefinanzierung ausgewertet. Die vorberatende Kommission hat den Bericht beraten und schlägt höhere Beiträge an Pflegeheime und Spitex vor. Die Höchstansätze bei den Pflegetarifen wurden seit der Einführung nicht mehr angepasst. Die Evaluation zeige, dass diese Ansätze mittlerweile teilweise zu tief seien und zu Unterdeckungen führten, teilt die Kommission mit. Dabei lägen die Kosten der St. Galler Pflegeheime und Spi­tex-Organisationen im interkantonalen Vergleich tief. Allerdings seien die Vollkosten durch die maximalen Tarife nicht mehr ­immer gedeckt. Eine Erhöhung scheine auch deshalb nicht ausgeschlossen, weil die Belastung der Gemeinden in den letzten Jahren tiefer ausgefallen sei als erwartet. Die Kommission sieht dabei aber auch den Bund in der Pflicht. Ausserdem hat sich die Kommission mit alternativen Angeboten wie betreutes Wohnen oder Tagesstätten für Betagte beschäftigt. Auch dort sei die Finanzierung teils schwierig. Es gelte, Heimeintritte zu verhindern, die allein durch Finanzierungsschwierigkeiten beim betreuten Wohnen provoziert würden. (sda)

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