Spitalneubau Grabs ist gut im Zeitplan

Ende November soll die Baubewilligung für den Neubau des Spitals Grabs gemäss Angaben des kantonalen Baudepartements vorliegen. Auch Rudolf Lippuner, Grabser Gemeindepräsident, bestätigt den guten Fortschritt der Bauvorbereitungen.

Katharina Rutz
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GRABS. Ein Baubeginn noch in diesem Jahr ist für den Neubau des Spitals Grabs nicht mehr möglich, so wie es noch im Abstimmungstext zur Spitalvorlage im letzten November in Aussicht gestellt wurde. Doch könnte es bereits im Frühjahr 2016 soweit sein und selbst Rudolf Lippuner, Gemeindepräsident von Grabs, ist mittlerweile davon überzeugt, dass er den Spatenstich noch im Amt – also vor Ende 2016 – erleben wird. Nach dem Abstimmungs-Ja glaubte er nämlich noch nicht daran. Nun warte er allerdings «nur» noch auf die Stellungnahmen der verschiedenen kantonalen Ämter, bevor dann die Baubewilligung seitens der Gemeinde Grabs erteilt werden könne, sagt Rudolf Lippuner.

Mit der Auflage des Teilstrassenplans «Spitalweg», die noch bis zum 5. November dauert, ist das letzte Teilverfahren vor der Bewilligung abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Abschnitt des Spitalweges, der wegen des Neubaus verlegt werden muss. Für den Gemeindepräsidenten ist diese Auflage unbestritten. «Es wird die Fussgänger kaum stören, wenn der Weg ein kurzes Stück neu geführt wird», sagt er. Der Weg muss einer geplanten Stützmauer weichen.

Auflagen Baustellen-Verkehr

Mehr Sorgen bereitete einigen Anwohnern der zu erwartende Baustellen-Verkehr auf der Spitalstrasse, weshalb es zu einer Einsprache gegen den Spitalbau kam. Diese konnte jedoch bereits gütlich beigelegt werden. «Die Gemeinde wird zusammen mit der Baubewilligung bestimmte Auflagen für den Baustellen-Verkehr machen», sagt Rudolf Lippuner. Die Einsprache wurde deshalb zurückgezogen.

Nachtragskredit für Hydranten

Was der Gemeinderat ebenfalls noch zu genehmigen hatte, war der Nachtragskredit von 550 000 Franken für das «Bauprojekt Hydranten- und Transportleitung». Über diese Summe könne der Gemeinderat laut Gemeindeordnung frei verfügen, so Rudolf Lippuner. Der Nachtragskredit wurde nötig, da die Baukosten noch nicht im Budget 2015 berücksichtigt werden konnten. «Zum damaligen Zeitpunkt war die Linienführung mit den Anschlusspunkten und den Hydranten für die Erschliessung des Spitals mit Lösch- und Brauchwasser noch nicht bekannt», sagt der Gemeindepräsident. Es wäre also schwer gewesen, die Baukosten früher abzuschätzen. Der Neubau des Spitals ist mit insgesamt 137 Millionen Franken budgetiert.