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Spitalerweiterung von Einsprachen blockiert

Altstätten/Grabs Sechs Spitäler im Kanton St. Gallen werden für insgesamt 930 Millionen Franken erneuert. Im Vorfeld der Abstimmung gaben eine Erneuerung des Spitals Grabs und die Erweiterung des Spitals Altstätten viel zu reden. Das Projekt in Grabs ist auf gutem Weg, in Altstätten ist das Bauvorhaben durch Einsprachen blockiert. Das Spital Grabs wird für rund 137 Millionen Franken erneuert und erweitert. 2016 konnte das Provisorium für die Magnetresonanztomographie (MRI) in Betrieb genommen werden. Darauf folgte der Spatenstich für die erste Bauetappe, die im Frühling 2020 bezugsbereit sein wird.

Die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Altstätten verzögert sich. Bereits gegen den Gestaltungsplan gingen mehrere Einsprachen ein. Sämtliche Einsprachen hätten bis Ende 2017 bereinigt werden können, sagt Bauprojektleiter Urs Diethelm auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Nachdem der Gestaltungsplan bewilligt wurde, konnte die Baueingabe gemacht werden. Gegen das Baugesuch sind drei Einsprachen eingegangen, welche das Projekt blockieren. Ursprünglich war geplant, das Erweiterungsprojekt 2021 abzuschliessen. «Wir haben das Projekt aber schon mit einem Jahr Verzögerung vom Kanton übernommen», sagt Diethelm. Er geht davon aus, dass das Spital Altstätten nicht vor Ende 2023 fertig gestellt sein wird. Für das Spital Altstätten wurde ursprünglich mit Kosten von rund 85 Mio. Franken gerechnet. Urs Diethelm geht von einer «leichten Kostensteigerung» aus. (sda)

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