Spital Grabs plant einen Ausbau der Radiologie

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Grabs Die Radiologie im Spital Grabs hatte im vergangenen Jahr eine ausgezeichnete Auslastung. Insgesamt wurden 11,7 Prozent mehr Leistungen für stationäre und 6,6 Prozent mehr Leistungen für ambulante Patienten erbracht als im Vorjahr. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. «Die hohe Auslastung zeigt, dass ­sowohl die Patienten als auch die zuweisenden Ärzte die Leistungen der Radiologie im Spital Grabs zu schätzen wissen», zeigt sich Dr. Björn Stinn, ärztlicher Leiter der Radiologie in der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SR RWS), erfreut. Das «hervorragende» Ergebnis konnte nicht zuletzt durch die neue Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie und Nu­klearmedizin am Kantonsspital St. Gallen erreicht werden. Ein weiterer Grund für die Patientenzunahme sei auch die Kooperation mit der Privatklinik Medicnova in Bendern.

Hohe Auslastung führt zu Wartezeiten

Allerdings führt dieser Patientenzuwachs vor allem im MRT (Kernspintomographie) zu Engpässen und Wartezeiten. «Hier hatten wir 2016 ein Plus bei der Auslastung von fast 13 Prozent zu verzeichnen, wodurch es aktuell zu längeren Wartezeiten kommen kann», erklärt Dr. Stinn und betont, dass alle Mitarbeitenden um möglichst rasche Termine bemüht sind. Nun plant die Spitalregion die eine Ausweitung des radiologischen Angebots am Spital Grabs. «Ein Standort am Spital Grabs ist ideal, um Synergien zu nutzen und um eine bessere Erreichbarkeit für die Region Buchs und Liechtenstein zu erzielen», zeigt sich CEO Stefan Lichtensteiger optimistisch für eine rasche Lösung. Laufen die Vor­bereitungsarbeiten nach Plan, könnte ein weiterer MRT bereits im Herbst in Betrieb genommen werden. (pd)