Soziale Gerechtigkeit für alle als ein zentrales Anliegen

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Buchs Im Anschluss an ein feines Nachtessen im Hotel Buchserhof hiess die Co-Präsidentin der Sozialdemokratischen Partei Buchs, Barbara Gähwiler, die Anwesenden zur Haupt­versammlung willkommen. Die zweite Co-Präsidentin, Ursula Hecht, führte Protokoll. Im Jahresbericht liessen die beiden Präsidentinnen die verschiedenen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren: Die SP war wieder einige Male auf der Bahnhofstrasse zugegen gewesen, um Unterschriften zu sammeln oder für Abstimmungen zu werben.

Auch die Kantonsratswahlen wurden nochmals beleuchtet. Leider war es der Partei nicht ­gelungen, einen dritten Sitz zu ­erobern, Buchs war aber mit fünf Kandidierenden auf der Liste ausserordentlich gut vertreten und auch erfolgreich: Die beiden bisherigen Kantonsräte Daniel Gut und Ludwig Altenburger wurden sehr gut wiedergewählt, und Josef Gähwiler jun. erreichte das drittbeste Ergebnis.

Die ebenfalls im letzten Jahr ausgetragenen Kommunalwahlen gaben nicht viel zu reden, konnten doch der Stadtpräsident Daniel Gut und der Stadtrat Ludwig Altenburger sowie das GPK-Mitglied Urs Kradolfer problemlos ihre Sitze halten. Auch die ­Finanzen der Partei gaben zu keinen Diskussionen Anlass, sodass Gähwiler zügig zum Traktandum Wahlen vorrücken konnte. Glücklicherweise gab es auch hier weder bei den Revisoren noch beim Vorstand Rücktritte. Die beiden Co-Präsidentinnen sowie die Vorstandsmitglieder Ludwig Altenburger, Heinz Peter, Peter Sutter sowie Daniel Zurbrügg wurden mit grossem ­Applaus wiedergewählt. Weiter berichtet Ruth Schmid über ihre Tätigkeit in der Arbeitsgruppe Gesundheit 60+ der SP. Anschliessend an die Hauptversammlung durfte die Anwesenden Kantonsrat und Historiker Max Lemmenmeier, der neue Präsident der Kantonalen SP, ­begrüssen. Die SP habe viel erreicht, und nach wie vor lohne es sich, für einen starken Staat, einen Staat, der Chancen für alle garantiere und für Gesundheit, Bildung und Sicherheit für alle sorge, zu kämpfen.

«Es war nie leicht, Sozialdemokratin oder Sozialdemokrat zu sein, es ist heute nicht leicht, Sozialdemokrat zu sein, und es wird auch in Zukunft nicht leicht sein, Sozialdemokrat zu sein. Denn die Sozialdemokraten sind eine Mitgliederpartei, sie müssen selbst denken, sie haben keinen Führer in Herrliberg, der ihnen die Parolen vorschreibt»: Mit solchen Worten bestärkte Max Lemmenmeier die Versammlung in ihrem Bestreben, sich weiterhin mit Herzblut für die Ziele der Sozialdemokratischen Partei, nämlich soziale Gerechtigkeit für alle, einzusetzen. (pd)