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«Sommer auf einer Alp verbringen»

Wir von hier

Der 41-jährige Marco Willi aus Oberschan verbringt seine Zeit am liebsten draussen. Mit dem Messtechniker, Naturpädagogen und gelernten Hufschmid hat Andrea Müntener geplaudert.

Grüezi Herr Willi, wie geht es Ihnen?

Ich fühle mich sehr gut!

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Geboren wurde ich in der Gegend um den Zürichsee. Als ich fünf Jahre alt war, zog ich mit meiner Mutter, einer gebürtigen Wartauerin, hierher. Im Alter von etwa 20 bis 27 Jahren war ich überall auf der Welt zu Hause, ein Weltenbummler ohne festen Wohnsitz. Mehrere Sommer war die Alphütte mein Zuhause, wo ich als Rinderhirt anheuerte. Dann war ich in Südfrankreich in einer Auffangstation für Pferde tätig. Es war eine ganz besondere Zeit für mich, diese Wanderjahre. Die Liebe brachte mich in den Kanton Zürich, wo ich zusammen mit meiner Frau lebte. Irgendwann hatte ich genug und wollte wieder oberhalb der Nebelgrenze leben. So zogen wir erst nach Gretschins in eine Mietwohnung. Vor vier Jahren hatten wir die Möglichkeit dieses Haus hier in Oberschan zu erwerben. Denn trotz aller Weltenbummelei und Abstecher nach Zürich, im Herzen bin ich einer von hier: Wenn ich im Gebiet Gonzen, Gauschla oder Alvier herumkraxeln kann, bin ich glücklich.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Der Frühling ist da und in meinem Kopf schwirren verschiedenste Projekte herum. Letzten Sommer habe ich im Garten eine Feuerstelle errichtet. Nun möchte ich dieses Plätzli um einen Windschutz aus «Holzschittli» erweitern. Ich liebe es, Zeit draussen zu verbringen, ich bin ein Naturbursche durch und durch. Darum verstehen Sie sicherlich auch, dass ich in meinen Job als Naturpädagoge (Spielgruppenleiter) total aufging.

Ein männlicher Spielgruppenleiter?

Ja! Jeweils zusammen mit einer weiblichen Naturpädagogin habe ich eine Spielgruppe geführt und wurde da zu 100 Prozent akzeptiert. Ich hatte gar den «Bonus Mann» bei den Kleinen und wurde sofort in Beschlag genommen.

Naturpädagoge - Ihr Traumjob?

Aus heutiger Sicht wäre mein Traum, wieder mit Tieren zu arbeiten. Ich könnte mir gut vorstellen – wenn unser Sohn älter ist – wieder den Sommer auf einer Alp zu verbringen.

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